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Dresdner Sportclub 1898 e.V. Abteilung Fußball | 24. Mai 2024

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30. Spieltag: BSV 68 Sebnitz - Dresdner SC 3:2 (2:2)

24.06.2023

24.06.2023 Spielbericht

Mit vollem Kader und einigen „ausgeladenen“ Spielern reist der Dresdner SC nach Sebnitz, um das letzte Saisonspiel zu bestreiten. Gegen den BSV gerät der DSC früh in Rückstand, kann die Partie durch Tore von Thomas Hönle und Riza Mazrek aber drehen. Per Standard gelingt den Gastgebern der Ausgleich. In der Nachspielzeit erzwingen die Sebnitzer dann das Tor zum Sieg, welches dem BSV den Klassenerhalt beschert. Der DSC beendet die Saison dadurch auf Tabellenplatz 6.

Beim DSC steht Richard Koch im Tor und Linus Hauswald bestreitet sein letztes DSC-Spiel, da er eine Fußballpause absolvieren wird. Mit einer vollen Ersatzbank hat DSC-Coach André Heinisch viele Möglichkeiten zum Wechseln.

Das Spiel beginnt aus DSC-Sicht wenig vielversprechend. Nach einem frühen Sebnitzer Freistoß zappelt der Ball zwar im DSC-Tor, doch das Schiedsrichterkollektiv erkennt bei dem abgefälschten Ball eine Abseitsstellung des Torschützen. So bleibt es noch beim 0:0. Doch nach 7 Minuten fällt dann mit einem Freistoß von der linken Seite doch die Sebnitzer-Führung. Gerrit Hamel trifft zum 1:0 ins kurze Eck. Die Friedrichstädter schlagen aber sofort zurück. Auf Vorlage von Adib Al Akied kommt Thomas Hönle aus Nahdistanz zum Abschluss und kann den Ball am BSV-Keeper vorbeispielen. Mit der nächsten guten Tormöglichkeit fällt dann gar die Sportclub-Führung. Auf Vorlage von Dzenan Hot erläuft Riza Mazrek den Steckpass, ist frei durch und legt den Ball am BSV-Schlussmann Dominik Oppitz vorbei ins Tor. Hot hat mit einem tollen Schuss dann gar die Möglichkeit, auf 3:1 zu erhöhen, doch der Ball fliegt knapp am Angel vorbei. Besser macht es Philip Henke nach einer halben Stunde für die Hausherren. Nach einem Eckball köpft er zum 2:2 ein. Bode Zeiler zieht nur wenig später einen Freistoß von links direkt aufs Tor und Richtung Winkel, doch Oppitz kann mit einer guten Parade zur Ecke klären. Auch diese sorgt für Gefahr. Zeiler bringt den Ball nach innen, wo Hönle freistehend zum Kopfball kommt und das Gehäuse nur knapp verfehlt. Das gleiche Muster gibt es aber auch auf der anderen Seite des Spielfelds, wo ein Kopfball nach einer Ecke ebenso sein Ziel knapp verpasst.

Zur Pause kommen mit Marcus Pöthe und Lorenz Neukirch für Linus Hauswald und Florian Werner frische Kräfte ins Spiel. Und auch Aleksandar Milic betritt für Adib Al Akied den perfekten Fußballrasen. Das Spiel gibt nun nicht mehr so viel spannende Aktionen her. Beide Mannschaften scheinen, ihr Pulver verschossen zu haben. Der DSC hat die Partie nun aber ganz gut im Griff und kann auf eine Feldüberlegenheit verweisen. Die beste Torchance ergibt sich nach 65 Minuten, als Riza Mazrek auf der linken Seite geschickt wird, in den Strafraum zieht und beim Abschluss in Richtung langes Toreck nur den Pfosten trifft. Eine weitere Chance hat Julius Wetzel, der das Tor ebenfalls nur knapp verpasst. Fünf Minuten vor Spielende tritt Wetzel zum Freistoß an und verpasst das Ziel aus 18 Metern erneut nur sehr knapp. In den Schlussminuten wirft Sebnitz noch einmal alles nach vorn, da der BSV einen Sieg zum Klassenerhalt benötigt. Und tatsächlich sorgt ein langer Ball in der 91. Spielminute für die Entscheidung. Der kurz zuvor eingewechselte Max Thieme vollendet zum 3:2 für den BSV.

Der DSC belegt nach 28 Spieltagen somit Rang 6 im Vorderfeld des sehr engen Mittelfelds. Das Team um Trainer André Heinisch geht nun in eine kurze Sommerpause, ehe die Vorbereitung zur neuen Saison bald startet.

Statistik

BSV Sebnitz: Oppitz – J. Henke, P. Henke, Häntzschel, Pfeiffer (75. Stich) – Hausdorf (79. Kunze), Zirkel, Röllig (68. Anders), Hamel, Müller – Schulz (75. Thieme)
Dresdner SC: Koch – Nguyen, Zeiler, Riedel (75. Lucic-Jozak) – Hauswald (46. Pöthe), Hönle, Hot, Werner (46. Neukirch), Al Akied (60. Milic) – Mazrek, Wetzel
Tore: 1:0 Hamel (7. Min), 1:1 Hönle (9. Min), 1:2 Mazrek (20. Min), 2:2 Henke (29. Min), 3:2 Thieme (90. + 1. Min)
Zuschauer: 245
Stimme nach dem Spiel: André Heinisch

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