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Dresdner Sportclub 1898 e.V. Abteilung Fußball | 25. Juni 2017

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Stories

In diesem Bereich findet Ihr Berichte zu den Hochwasser-Vorkommnissen der vergangenen Jahre sowie interessante Geschichten rund um den DSC.

Hochwasser-Ereignisse und Berichte im Rückblick

Hochwasser 2002

‚Das Jahrhunderthochwasser‘ oder ‚Die Jahrtausendflut‘

Am 12./13. August 2002 überflutete – nach starken Regenfällen und nachdem die Talsperre Malter übergelaufen war – zunächst völlig überraschend die Weißeritz große Teile des Stadtgebietes. In den Tagen danach stieg der Elbepegel immer weiter an und erreichte am 17. August früh um 7 Uhr seinen historischen Höchststand von 9,40 Metern. Weite Teile der Stadt sind überflutet, ohne Strom, der Verkehr ist zum Erliegen gekommen und das Ostragehege befindet sich mitten im Überschwemmungsgebiet. Die großen Schäden sorgen dafür, dass der DSC lange Zeit nicht mehr in der Heimat spielen und trainieren kann. Die Regionalliga-Elf tritt teilweise sogar in Meißen.


  • Montag, 19.08.2002: Erste „Bestandsaufnahme“

    Pegelstand ca. 7,40 Meter – im Stadion etwa 0,50 Meter und damit über 2 Meter unter dem Höchststand vom Samstag!


  • Dienstag, 20.08.2002:

    Seit exakt einer Woche herrscht ‚Land unter‘ und nun ist erstmals wieder „Rasen“, bzw. das was davon übrig geblieben ist, zu sehen. Pegelstand: ca. 6,45 Meter.


 

 Ein mittelschweres Hochwasser – 2006 

Hochwasser 2006

Mit 7,49 m Scheitelwasserstand am 4. April 2006 gab es im Jahr 2006 eines der höchsten Elbehochwasser-Ereignisse seit Beginn der Messungen. Seit 1940 war es nach 2002 das zweithöchste Hochwasser. Auf Grund der Erfahrungen und seit 2002 getroffenen Vorkehrungen konnte das Heinz-Steyer-Stadion diesmal geschützt werden. Alle Trainingsplätze wurden aber komplett überflutet und in Mitleidenschaft gezogen.


  • Donnerstag, 30. März: Hochwasser im Ostragehege

    „Der derzeit steigende Pegel der Elbe hat heute auch die Trainingsplätze im Ostragehege erreicht. Auch das Stadion ist von einer Überflutung gefährdet. Die beiden Hartplätze und der Rasenplatz 6 sind bereits überflutet. Die beiden anderen Rasenplätze am Sprecherturm (Platz 11 und 15) sind bisher aufgrund der darum liegenden Graswälle noch verschont geblieben. Allerdings ist bei den angekündigten Pegelständen für die nächsten Tage auch bei diesen beiden Plätzen mit einer völligen Überflutung zu rechnen. Der Trainingsbetrieb muss somit nach dem langen und harten Winter erneut ausfallen. Auch das Heimspiel der DSC-Frauen am Sonntag gegen den DFC Westsachen Zwickau kann daher nicht auf gewohntem Terrain stattfinden. Auch das Steyer-Stadion ist von der Flut bedroht. Auf der Kreuzung vorm Marathontor steht das Wasser bereits etwa 20 Zentimeter hoch. Die Stadt hat aber vorsorglich am Marathontor mit Planen und Sandsäcken eine Barriere errichtet, die bislang ein Eindringen des Wasser ins Stadioninnere verhindern konnte. Doch auch über die Einfahrt zur Steintribüne droht der Wassereinbruch. Allerdings schützt auch hier ein etwa 30 Zentimeter hoher Sandsackwall vor dem Elbewasser, was von diesem Punkt jedoch noch etwas entfernt ist.“ (Stand: Donnerstag, 30.03.2006, 19 Uhr)


  • Freitag, 31. März: Mit Motorkraft gegen die Flut

    „Das Elbe-Hochwasser hat das Ostragehege nicht nur erreicht, sondern bereits jetzt größtenteils unter Wasser gesetzt. Alle Trainingsplätze stehen komplett unter Wasser. Nur im Stadion wird alles getan, um das Wasser außen vor zu lassen. Bereits gestern wurde an dieser Stelle davon berichtet, dass die beiden Hartplätze und der Rasenplatz 6 überflutet sind. Letzterer gleicht inzwischen einer einzigen Stromschnelle und bald wird von den beiden Toren wohl gar nichts mehr zu sehen sein. Die beiden anderen Rasenplätze am Sprecherturm (Platz 11 und 15) sind inzwischen ebenfalls überschwemmt. Damit sind alle Plätze bis auf das Stadion vom Hochwasser betroffen. Im Stadion selbst hat die Stadt gute Vorbereitungsmaßnahmen getroffen. Wie berichtet hat die Stadt vorsorglich am Marathontor mit Planen und Sandsäcken eine Barriere errichtet, die bislang ein Eindringen des Wasser ins Stadioninnere verhindern konnte. Das durchsickernde Wasser wird nun mittels einer Pumpe samt anliegendem Generator wieder nach außen gepumpt. Der Sandsackwall in der Einfahrt zur Steintribüne wurde nochmals erhöht, vorsorglich aber trotzdem auch die Tür zum Kabinentrakt abgesichert. Der Pegelstand soll nun noch einmal um etwa 50-60 Zentimeter steigen, die Vorsorgemaßnahmen könnten dafür reichen.“ (Stand: Freitag, 31.03.20006, 18 Uhr)


  • Montag, 3. April: Hochwassersituation weiter angespannt

    „Der Elbepegel hat die 7,50 Meter-Marke erreicht. Im Ostragehege wird noch immer alles dafür getan, dass zumindest das Stadion trocken und somit bespielbar bleibt. Schließlich stehen der gesamten Fußballabteilung derzeit keinerlei Trainings- und Wettkampfstätten zur Verfügung. Die Barrieren im und am Stadion wurden nochmals verschärft. So wurde das Marathontor mit unzähligen zusätzlichen Sandsäcken von den Tag und Nach arbeitenden Hilfskräften verstärkt. Hier ist noch etwa ein halber Meter Luft bis zur Oberkante. Und weiterhin befördern Pumpen das durchsickernde Wasser wieder nach draußen. Auch der Schutzwall in der Einfahrt zur Steintribüne wurde erhöht und könnte im Extremfall noch etwa 50 Zentimeter höheres Wasser verkraften. Trotz dessen wurden sämtlichen Türen zum Kabinentrakt in der Steintribüne abgesichert und verbarrikadiert. Auch vor den Stadionkassen an der Yenidze entstand ein großer doppelter Sandsackwall, der das Vordringen des Wassers in die weitere Friedrichstadt verhindern soll. Prognosen des Umweltamtes Sachsen zu Folge wird sich am morgigen Dienstag der Hochwasserscheitel einstellen und die Elbe bis dahin nochmals um bis zu 20 Zentimeter steigen. Dieser Scheitel soll mindestens bis Mittwochabend anhalten. Und auch danach soll das Wasser nur sehr langsam zurückgehen. Alle Heimspiele der DSC-Nachwuchsteams und auch das Heimspiel der Zweiten sind so gefährdet. Ob das Landesliga-Heimspiel der 1.Männermannschaft stattfinden kann, ist derzeit mehr als unklar. Für eine Austragung im Heinz-Steyer-Stadion sieht es allerdings eher schlecht aus.“ (Stand: Montag, 03.04.2006, 19 Uhr)


  • Dienstag, 11.April: Nach dem Wasser folgt die Bestandsaufnahme!

    Das Hochwasser hat das Dresdner Ostragehege in den letzten beiden Tagen weitestgehend verlassen. Nur noch in wenigen Senken befindet sich das Wasser. Doch was kommt nun. Immer wieder drängt sich der Vergleich mit den Schäden aus dem Jahre 2002 auf. Das Heinz-Steyer-Stadion konnte diesmal mit einem großen Sandsackverbau dem Wasser trotzen. Der Platz wurde nicht angegriffen. Ein möglicher Schaden am Stadion ist dennoch nicht auszuschließen. Im Sportpark Ostragehege ergibt sich hingegen schon ein viel tristeres Bild. Die Plätze 11, 15, der Hartplatz sowie der erst neu errichtete Platz 19 (Asche und Kies weitestgehend abgetragen) machen aufgrund des liegen gebliebenen Treibgutes einen eher unbespielbaren Eindruck. Weit freundlicher gestaltet sich das Bild bei Platz 6, der als letzter Trainingsplatz vom Wasser heimgesucht wurde. Hier scheint Fußball, in den Augen des „neutralen Betrachters“, in Kürze wieder möglich. Die Entscheidung, welche Plätze für den Wettkampf- und Trainingsbetrieb in den nächsten Wochen wieder frei gegeben werden, obliegt hingegen den Experten des Sportstätten- und Bäderbetriebes der Stadt Dresden.


 

Ein kleines Hochwasser – 2011 

Hochwasser 2011

„Das Hochwasser der Elbe ist im Ostragehege und damit auch in der Flutrinne angekommen. Am Sonntag Nachmittag stand bei einem Pegel von 6,66 cm bereits auf allen Plätzen Wasser. Einzig das Stadion ist geschützt und noch nicht ganz vom Nass erreicht. In den frühen Morgenstunden strömte das Wasser über die Plätze. Bis zum Abend stieg der Pegel nur noch um wenige Zentimeter und lag um 18 Uhr bei 6,68 Metern. Jeder Zentimeter mehr dürfte nun noch mehr Probleme bereiten. Auf dem neuen Kunstrasenplatz Nr. 12 wurde eine Schutzfolie aufgebracht, damit das Granulat nicht weggeschwemmt wird. Bisher dürfte dies noch funktionieren. Auf dem Kunstrasenplatz 21 war am Nachmittag noch ein wenig Grün zu sehen, dafür schien sich an einer Stelle bereits der Belag vom Boden leicht zu abzulösen. Die Rasenplätze sind komplett geflutet. Das Stadion ist am Marathontor mit einer Flutschutzwand verriegelt. Da auf Grund der noch nicht abgeschlossenen Arbeiten dies jedoch eher improvisiert ist, muss sich zeigen, ob hier Wasser durchsickert. Ein weiteres Problem könnte der steigende Grundwasserspiegel darstellen. Das Umweltamt Sachsen rechnet in den beiden kommenden Tagen mit einem halbwegs stabilen Pegel. Für den Zustand der Plätze wäre ein unter die Marke von circa 6,40 Metern sinkender Pegel jedoch günstiger. Der Trainingsbetrieb im Ostragehege scheint bis mindestens Ende der Woche nicht möglich.“ (Stand: 16.01.2011)

 

Das zweite Jahrhundert-Hochwasser – 2013 

Hochwasser 2013

Mit 8,78 cm Scheitelstand war es das zweitschwerste Elbe-Hochwasser nach dem Jahr 2002 und „toppte“ sogar das Winterhochwasser von 1845 (8,77 cm). Erneut konnte das Heinz-Steyer-Stadion so gut wie geschützt werden. Die Trainingsplätze wurden jedoch erneut schwer geschädigt. Während ein Kunstrasenplatz gerettet werden konnte, rollte sich ein zweiter selbst auf. Die Rasenplätze mussten längere Zeit gesperrt werden ehe sie repariert waren bzw. sich erholt hatten.

  • Sonntag, 2. Juni: Hochwasser bedroht Ostragehege

    „Der Elbepegel steigt derzeit dramatisch an und bedroht nun auch die Sportplätze im Ostragehege. Aktuell (18 Uhr) ist ein Pegelstand von 562 Zentimetern erreicht. Bei etwa 630 cm erreicht das Wasser die Sportplätze und beginnt, diese zu überfluten. Nach den aktuellen Prognosen wird dieser Wert erreicht und übertroffen, vermutlich bereits im Verlauf des Montag. Welche Auswirkungen dies für den DSC hat, ist derzeit noch nicht absehbar.  Das Landeshochwasserzentrum Sachsen prognostizierte am Sonntag-Vormittag etwa für den frühen Montag-Nachmittag das Erreichen des für die Fußballplätze im Ostragehege kritischen Pegelstandes von etwa 6,30 m. Bis zum Dienstag wird ein Pegel von bis zu 7 Metern erwartet. Doch bereits jetzt (Sonntag 18 Uhr) liegt der Pegel etwa 30 Zentimeter über dem prognostizierten Wert.

    Im Laufe des Sonntags liefen auch im Städtischen Sportstätten- und Bäderbetrieb die Hochwasserschutzmaßnahmen an. Im Ostragehege wurde damit begonnen, Tore, Container und andere Utensilien abzutransportieren bzw. einzulagern. Inwieweit die beiden Kunstrasenplätze wieder durch Planen geschützt werden, war noch unklar. Während das Heinz-Steyer-Stadion durch ein Flutschutztor geschützt ist, besteht für die Nebenplätze im Ostragehege kein weiterer Schutz. Das Flutschutztor am Stadion wird gerade eben zum Schließen vorbereitet. Währenddessen nähert sich das Wasser über die Flutrinne unaufhaltsam den Sportplätzen.

    Inwieweit das Hochwasser damit zu Beeinträchtigungen des Trainings- und Spielbetriebs führen wird, lässt sich derzeit nur erahnen. Ebenso unklar ist damit aktuell auch die Austragung des auf Mittwoch verlegten Nachholspieles gegen Weixdorf. Im Verlauf des Montags können wir hierzu vermutlich konkretere Informationen liefern.“ (Stand: 02.06.2013)


  • Montag, 3. Juni: Ostragehege komplett überschwemmt und Elbe steigt weiter

    Im Laufe des Montags wurden alle Plätze des Ostragehege bis auf das Steyer-Stadion komplett überschwemmt. Am Vormittag gegen 11 Uhr begannen die Plätze in den braunen Fluten der Elbe zu versinken. Am Abend gegen 19 Uhr bei einem Pegelstand von 6,92 Meter waren bereits alle Plätze nahezu komplett überschwemmt. Bei einem vom Landeshochwasserzentrum Sachsen prognostizierten weiteren Anstieg des Elb-Pegels auf knapp unter 9 Meter im Verlauf des Mittwochs wird sich damit die Elbe nicht nur von „hinten“ über die Flutrinne nähern, sondern sich direkt über die Plätze hinweg ihren Weg bahnen. Dadurch ist damit zu rechnen, dass die Plätze mindestens bis Saisonende nicht mehr bespielbar sein werden und vermutlich auch Schaden nehmen. So zeigte sich bereits am Abend, dass die Kunstrasenplätze aufschwemmen und der Belag sich zum Teil vom Untergrund löste.

    Ein großes Lob gilt den Arbeiten des Teams vom Sportstätten- und Bäderbetrieb sowie zahlreicher weiterer Helfer, die äußert zügig in Sicherheit brachten, was gesichert werden konnte. Das Steyer-Stadion ist hingegen mittels nach der Flut 2012 installierter Hochwasserschutztore gesichert und sollte dadurch das Hochwasser hoffentlich unbeschadet überstehen. Das auf diesen Mittwoch verlegte Weixdorf-Spiel musste natürlich dennoch verlegt werden. Als neuer Termin steht nun der Mittwoch nächste Woche, der 12.06., fest. Ob dann im Steyer-Stadion gespielt werden kann oder die Partie woanders ausgetragen wird, steht derzeit noch nicht fest und wird die weitere Entwicklung zeigen.“ (Stand: 03.06.2013, 20:25 Uhr)

    Pegelstand 11 Uhr (Bilder-Galerie Teil 1): 6,58 m
    Pegelstand 18 Uhr (Bilder-Galerie Teil 2): 6,88 m


  • Dienstag, 4. Juni 2013: Aktuelle Hochwasser-Situation, Training, Hilfe, Spiele

    „Der Elbepegel steigt unaufhörlich und hat um 20 Uhr 7,76 Metern erreicht. Der Hochwasserscheitel wird laut Angaben des Landeshochwasserzentrums Sachsen wohl mindestens noch einen Meter höher ausfallen (und für Donnerstag erwartet). Wie sieht es derzeit aus? Was wird aus den Spielen des DSC-Nachwuchs? Trainiert die 1. Männer? Gibt es Hilfsangebote? Hier ein kurzer Überblick über die aktuelle Situation.

    Im Vergleich zum Montag-Abend und unserer letzten News ist der Pegel der Elbe um mehr als einen Meter gestiegen und liegt derzeit bei 7,78 Metern (Stand: 21 Uhr). Es ist wohl mindestens mit einem Höchstpegel von 8,60 bis 8,85 Metern zu rechnen, andere Prognosen gehen aber von noch höheren Pegeln aus. Derzeit sind sämtliche Sportplätze im Ostragehege komplett überspült und die Elbe fließt direkt über alle Plätze. Derzeit sind die Pfähle der Zäune gerade noch sichtbar. Das Steyer-Stadion ist nach wie vor gesichert und derzeit noch trocken. Zum noch ganz kleinen Teil macht sich jedoch auch Wasser hinter der Flutschutzwand an der Holztribüne breit. Zudem stieg der Grundwasserspiegel im Stadion stetig sehr stark an und liegt derzeit bei nur noch 44 Zentimetern unter der Flurmarke (Stand: 19 Uhr). Das steht für eine Steigerung von etwas über einem Meter innerhalb der letzten 24 Stunden. Inwieweit dies noch zu Problemen führen kann, ist derzeit offen. Am Flutschutztor Weißeritzstraße direkt vorm Stadion-Eingang arbeiten Helfer der Feuerwehren und des THW mit viel Einsatz an der Sicherung der Flutschutzanlage.
    Einen großen Dank möchte der DSC an die Hilfsangebote anderer Vereine aussprechen. Insbesondere die Bemühungen der SG Weixdorf und der Sportfreunde Nord sind hervorzuheben und werden sehr wertgeschätzt. Beide Vereine haben dem DSC bereits jetzt unzählige Platzbelegungszeiten auf ihren Sportplätzen zur Verfügung gestellt, um den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten. Mehr Informationen zu den neuen Ansetzungen, soweit diese schon sicher sind, findet Ihr in der gesonderten News dazu.“ (Stand: 04.06.2013)

    Pegelstand 18 Uhr (Bilder-Galerie): 7,82 m

  • Mittwoch, 5. Juni 2013

    Pegelstand 19 Uhr (Bilder-Galerie): 8,74 m

  • Donnerstag, 6. Juni 2013: Hochwasser überflutet Ostragehege – Lage und Ausblick

    „Der Scheitelpunkt des Hochwassers scheint Dresden mit 8,76 m passiert zu haben, inzwischen sank der Elbepegel um wenige Zentimeter. Der weitere Ausblick des Landeshochwasserzentrums Sachsen lässt aber auf einen nur sehr langsam sinkenden Pegel schließen, so dass vor Ende des Wochenendes sicher keine abschließende Entwarnung gegeben werden kann.

    Während auf den Nebenplätzen im Ostragehege nicht einmal mehr Zäune zu sehen waren, haben die Schutzmaßnahmen das Stadion bislang verschont. Allerdings drückte seit dem Donnerstag-Nachmittag immer mehr Grundwasser ins Innere des Stadions. Mit Pumpen wird hier nun versucht, die Überschwemmung des Rasens und der Laufbahn zu verhindern, was zumindest teilweise gelingt.“ (Stand: 05.06.2013, 23:15 Uhr)

    Pegelstand 18 Uhr (Bilder-Galerie): 8,58 m

  • Montag, 10. Juni 2013: Jetzt geht’s ans Aufräumen!

    „Das Hochwasser mit seinem Scheitel von 8,76 Metern hat das Ostragehege und damit auch die vier Spiel- und Trainingsflächen des DSC sowie die Lagerflächen im Keller der Arena komplett überflutet. Einzig das traditionsreiche Heinz-Steyer-Stadion konnte durch die in den vergangenen Jahren getroffenen Vorkehrungen geschützt werden. Über 2 Meter hoch stand die Elbe eine Woche auf unseren Sportplätzen. Die Schäden sind bisher kaum absehbar, der Trainings- und Spielbetrieb im ‚Gehege‘ ruht für unbestimmte Zeit.“ (Stand: 10.06.2013)

    Pegelstand 18 Uhr (Bilder-Galerie): 6,67 m

  • Freitag, 28. Juni 2013: Blick ins Gehege nach dem Hochwasser

    „Drei Wochen sind seit dem Scheitelpunkt des Elbe-Hochwassers 2013 vergangen. Die Sportplätze im Gehege standen meterhoch unter Wasser. Durch fleißige Helfer und die unermüdlichen Arbeiten des Sportstätten- und Bäderbetrieb konnte aber bereits einiges auf Vordermann gebracht werden. Dennoch sind die Schäden im gesamten Gehege gut sichtbar.

    Der größte Teil des Unrats und angeschwemmten Drecks konnte aus den Flächen und Zäunen bereits beseitigt werden. Doch viele Zaunstangen wurden aus der Bodenverankerung gerissen und müssen zunächst wieder gerichtet werden. Wege zwischen den Plätzen werden gerade mit Split befahrbar gemacht. Der Rasenplatz 11 (am Sprecherturm) sieht noch am besten aus und wird gerade mit zahlreichen Löchern belüftet und mit Sand ausgebessert. Auf dem Rasenplatz 6 befand sich eine größere Ladung an Kies, Schlamm und Dreck, so dass Teile des Platzes mit einem Bagger abgetragen werden mussten. Die Laufbahn sieht hier zum Teil ebenfalls katastrophal aus uns ist hinüber. Über den „alten“ Kunstrasenplatz 21 muss nicht viel geredet werden. Der Kunstrasen liegt noch immer vom Wasser aufgerollt auf dem Platz. Der Untergrund ist zum Großteil noch gut erhalten, dennoch befinden sich einige Löcher und Unebenheiten in der weicheren Deckschicht des Untergrundes. Der Kunstrasen 12 sieht äußerlich von einiger Entfernung schon fast wieder bespielbar aus. Bei näherem Hinsehen sind aber Falten, Unebenheiten, angehobene Stellen sowie Schlamm im Untergrund zu entdecken. Ob der Platz gerettet werden kann, kann sicherlich gehofft, aber momentan noch nicht abgesehen werden.

    Was dies für die in einigen Wochen beginnende Vorbereitung der DSC-Teams bedeutet, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. Hoffen wir das Beste! Soweit es noch konzentrierte Hilfsaktionen im Gelände geben wird, geben wir euch Bescheid!“ (Stand: 28.06.2013)

  • Mittwoch, 3. Juli 2013: Die Lage auf den Plätzen nach dem Hochwasser

    „Das Elbe-Hochwasser ist vorüber und die ersten Aufräum- sowie Wiederaufbereitungsarbeiten sind absolviert. Wie sieht es aktuell aus und wie geht es weiter? Das fragen sich viele Mitglieder und Freunde des DSC. Wir wollen einen kleinen Ausblick wagen und euch auf den neuesten Stand bringen.

    Vergangene Woche haben wir euch aktuelle Fotos aus dem Gehege präsentiert. Diesmal soll ein kleiner Blick auf die einzelnen Spielflächen folgen. Der Rasenplatz 11 am Sprecherturm hat das Hochwasser am besten überstanden und wird in Kürze wohl wieder bespielbar sein. Aktuell wird der Rasen weiter ausgebessert, belüftet und mit viel Aufwand wieder bespielbar gemacht. Bei Platz Nr. 6 dagegen muss wohl ein kompletter Tausch des Rasens erfolgen, so dass die Regenerationszeit hier etwas länger andauern wird. Es bleibt zu hoffen, dass der Platz in Richtung Saisonbeginn eventuell wieder genutzt werden kann.

    Bei den Kunstrasenplätzen ist die Sache dagegen relativ eindeutig. Der „alte“ Kunstrasen 21 ist komplett hinüber. Hier wird in der kommenden Saison wohl gar nicht gespielt werden können. Wie es hier weitergeht, ist derzeit völlig offen. Der neuere Kunstrasen hat die Flut dagegen mit kleineren Schäden überstanden und wird wohl wieder genutzt werden können. Mittels einer speziellen Spannvorrichtung kann der Platz wieder „entfaltet“ werden. Diese spezielle Bauweise hat wohl auch dafür gesorgt, dass der Platz nicht wie Platz 21 „weggeschwommen“ ist. Wenn alles gut verläuft und keine unkalkulierbaren Probleme auftauchen, kann hier wohl ab August wieder der Ball rollen.
    Auch die Plätze und Wiesen im Umfeld (Faustball, Wiesen neben Platz 21 usw.) werden Stück für Stück wieder benutzbar gemacht. Es bleibt zu hoffen, dass die Regeneration schnell von Statten geht und die vielen DSC-Teams wieder in ihrem Gehege Fußball spielen können. Welche Teams wann und wo trainieren, werden die jeweiligen Trainer bekannt geben.“ (Stand: 03.07.2013)


 

Sonstige Stories

2005: Bilbao

Athletico macht sich fit in der DSC-Heimat

„Spannende Dinge spielen sich dieser Tage in der Dresdner Friedrichstadt ab. Mit dem spanischen Top-Klub Athletico Bilbao weilt ein wahrlich renommierter Verein im Steyer-Stadion zu einem einwöchigen Trainingslager. Ziel ist es, sich für die bevorstehende Saison insbesondere auf Duelle gegen Meister FC Barcelona oder Real Madrid vorzubereiten. Über 20 Profis haben die Spanier mit, darunter 6 Nationalspieler. Ca. 10 Betreuer sind ständig am Trainingsfeld, um sich den Belangen der Stars um Joseba Etxeberria und Julen Guerrero, dem einstigen Ziehsohn von Jupp Heynckes, zu widmen. Tradition wird im Team von der Biscaya groß geschrieben. Seit 107 Jahren spielen bei Bilbao nur Basken. Bis zum Sonntag weilen die Gäste noch in Dresden.“ (News vom 28.07.2005)

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