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Dresdner Sportclub 1898 e.V. Abteilung Fußball | 26. März 2019

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Gegnervorschau & Anfahrt: FV Dresden Süd-West

09.03.2019

Gegnervorschau & Anfahrt: FV Dresden Süd-West

Bild: Mannschaftsfoto des FV Dresden Süd-West der vergangenen Saison (Quelle: FV Dresden Süd-West – vielen Dank!)

Der in Coschütz beheimatete Verein FV Dresden Süd-West betrachtet sich selbst als Nachfolger der BSG Pneumant Dresden, einer in den Sechzigern gegründeten Betriebssportgemeinschaft des ehemaligen Reifenwerkes an der Mannheimer Straße. Mit dieser finanziellen Absicherung im Rücken leistete man sich sogar eine für damalige Verhältnisse eher unübliche Flutlichtanlage am alten Schlacke-Hartplatz oder eben auch die Übernahme der Fußballabteilung der SG Gittersee und den damit verbundenen höherklassigen Startplatz. Die 1. Männermannschaft spielte bis zur Saison 1983/84 18 Jahre (Gittersee-Jahre mitgerechnet) ununterbrochen in der Bezirksklasse, was in der Saison 1990/91 noch einmal gelang. Auch Nachwuchsmannschaften waren in dieser Zeit und auch danach immer wieder in der Bezirksklasse vertreten.

Gegnervorschau & Anfahrt: FV Dresden Süd-WestMit der politischen Wende wurde die Fußballabteilung ausgegliedert und als SV Pneumant Dresden neu gegründet, vor allem, um den damals ca. 160 Fußballern aller Altersklassen gerade in dieser Zeit ihre sportliche Heimat zu erhalten. Da das Sportplatzgelände in städtisches Eigentum überging und die Fläche für das neue Gewerbegebiet Coschütz/Gittersee benötigt wurde, musste der inzwischen in FV Dresden Süd-West e.V. umbenannte Verein für mehrere Jahre auf den Sportplatz der SG Gittersee an der Friedhofstraße ausweichen. Nach sechs Jahren “Exil” konnte 1999 endlich der neue Sportplatz an der Stuttgarter Straße (Kunstrasen) eingeweiht werden. Der FV Dresden Süd-West e.V. ist stolz darauf, trotz der vielen Unsicherheiten bezüglich einer eigenen Spielstätte zwischen 1993 und 1999 den Herrenbereich erhalten und die Nachwuchsabteilung zudem noch ausgebaut zu haben.

Die Saison 2017/18 beendete der FV Dresden Süd-West mit 42 Punkten und 52:44 Toren auf Tabellenplatz 6, aktuell steht die Mannschaft mit 20 Punkten (6 – 2 – 7) auf Platz 8 der Sparkassenoberliga Dresden. Das Hinspiel im Heinz-Steyer-Stadion am 3. Spieltag gewann der DSC mit 4:3.

 

Anfahrt

Adresse für Navigationsgeräte: Stuttgarter Straße 41, 01189 Dresden

PKW (8 km):

Über die Bergstraße/ Innsbrucker Straße stadtauswärts, in Kaitz rechts in die Stuttgarter Straße Richtung Freital ins Gewerbegebiet Coschütz/Gittersee einbiegen, nach einigen hundert Metern befindet sich das Vereinsgelände auf der rechten Straßenseite nach der Cunnersdorfer Straße.

ÖPNV:

  • Bus 63, 66 (Haltestelle Cunnersdorfer Straße)
  • StraBa 3 (Haltestelle Saarstraße) und fußläufig die Cunnersdorfer Straße hinauf (500 Meter) bis zum Vereinsgelände
Coschütz

Coschütz wurde 1284 erstmals als Coswicz genannt und entstand wie die meisten Dörfer im südlichen Stadtgebiet als slawischer Rundweiler. Der Name ist von einem Ortsgründer Kos abgeleitet, erstaunlich ist, dass sich die „wicz“-Endung nicht, wie im Dresden Raum sonst sehr häufig, erhalten hat. Bereits 1285 sorgten die Bauern des Ortes für Aufsehen, da sie Acker- und Weideland der Meißner Bischöfe ohne deren Zustimmung in ihren Besitz gebracht hatten. 1315 unterstand das Dorf mit einem zugehörigen Vorwerk dem Dresdner Maternihospital. Neben der Landwirtschaft war zeitweise auch der Obst- und Weinbau von Bedeutung, der am Collmberg, am Frankenberg und am Lachenberg betrieben wurde. Einzelne Güter befanden sich zeitweise im Besitz verschiedener Adels- und Bürgerfamilien, was zu einer starken Zersplitterung der Flur führte. 1580 erwarb Kurfürst August den gesamten Ort und unterstellte ihm dem kurfürstlichen Amt Dresden. Bis heute sind in Altcoschütz noch zahlreiche Gehöfte des 18. und 19. Jahrhunderts erhalten geblieben, so dass der Coschützer Dorfkern zu den schönsten in Dresden zählt.

Am 29. April 1829 wurden große Teile des Dorfkerns bei einem Großbrand zerstört. Die schon bald wieder aufgebauten Gehöfte erhielten nun ihr heutiges Aussehen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wuchs Coschütz über seine früheren Grenzen hinaus. Neue Wohngebäude entstanden u. a. an der Karlsruher Straße und der Saarstraße. 1898/99 erhielt die Gemeinde einen Wasserhochbehälter, 1900 ein eigenes Elektrizitätswerk. Zwischen 1924 und 1928 baute der Deutsche Siedlerbund eine Reihenhaussiedlung am Achtbeeteweg, der Dresdner Kriegerheimstättenverein eine Wohnsiedlung an der Kohlenstraße. Coschütz wurde am 1. April 1921 nach Dresden eingemeindet.

Gegnervorschau & Anfahrt: FV Dresden Süd-West

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