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Dresdner Sportclub 1898 e.V. Abteilung Fußball | 28. September 2022

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Dresdner SC - Eisenbahner SV Dresden 1:1

24.03.2008

15.03.2008     Spielbericht:
Nach zwei torlosen Remis in den Spitzenspielen gegen Lommatzsch und Weixdorf wollte der Dresdner SC endlich wieder einen Sieg einfahren. Das Heimspiel gegen den ESV Dresden wollten sich 231 Zuschauer und Zuschauerinnen, die als Dankeschön nachträglich zum Frauentag freien Eintritt genossen, nicht entgehen lassen.
DSC-Trainer Harald Fischer stellte in der Abwehr erneut Martin und Keilholz sowie Niederlein und Preißiger auf. Im Sturm konnte sich diesmal André Csobot von Beginn an beweisen, während Bert Schindler auf die linke Außenbahn rückte. Die Gäste vom Emerich-Ambros-Ufer stehen im Mittelfeld der Bezirksklasse und haben den Klassenerhalt eigentlich schon sicher. Nach dem Sieg im Hinspiel wollten die Schützlinge von Trainer Gogsch auch beim DSC beweisen, dass sie eine technisch versierte Truppe am Start haben.

Nach drei Minuten schossen die Gäste dann auch früh das erste Mal in Richtung DSC-Gehäuse, doch der Ball flog deutlich am Ziel vorbei. Der Sportlcub brauchte einige Zeit, um in das Spiel zu finden, was man dann aber doch ganz klar beherrschte. Stefan Haase setzt sich nach zwanzig Minuten auf der rechten Seite durch, flankt auf Christoph Baum, der per Kopf auf Bert Schindler ablegt. Dieser setzt per Fallrückzieher zur Vollendung an, doch der Gästekeeper klärt die Szene mit einer tollen Parade. Eine sehenswerte Aktion aber auch des DSC, der den Szenenapplaus des Publikums verdient hatte. Beim anschließenden Eckball scheitert Schindler erneut, der Kopfball fliegt am Tor vorbei. Wenig später gibt es das erste Lebenszeichen von André Csobot, dessen Schuss aber einige Meter zu hoch angesetzt ist. Es folgt ein Angriff über die rechte Seite, wo letztlich René Fritzsche den Ball in die Mitte spielt. Dort versucht es ein DSC’er volley, doch der Schuss landet direkt beim Tormann. Der ESV beschränkt sich zwar auf die Verteidigung, kommt nach einer reichlichen halben Stunden aber zumindest zu einem Eckball. Ronny Sarodnick köpft diesen dann ans Außennetz, nachdem Horn nicht an den Ball kommt. Nachdem sich nun sowohl Fritzsche als auch Csobot erfolglos mit Distanzschüssen versucht hatten, fällt zur Überraschung aller das 0:1 aus DSC-Sicht. Sarodnick flankt den Ball vors DSC-Tor, wo Tim Hoffmann plötzlich völlig frei an den Ball kommt und über Horn hinweg sicher verwandeln kann.

Nach der Pause merkt man dem Sportclub an, dass er das Ergebnis umbiegen möchte, was jedoch nicht wirklich gelingt. Zu wenig entscheidende Szenen können herausgespielt werden, da die Eisenbahner recht sicher im gesamten Abwehrverhalten agieren. Der Gästetorwart Richard Neumann kann dann nach fünf gespielten Minuten eine weite Flanke kurz vor Fritzsche abfangen und die Gefahr für den ESV beseitigen. Ein Haase-Schuss wird in der Folgezeit von Passek abgeblockt, ehe Schindler Fritzsche in Szene setzt, dessen Versuch aus Nahdistanz aber vom Torwart gehalten wird. Hier hätte es spätestens 1:1 stehen müssen, da Fritzsche wenige Meter und vor allem allein gelassen vorm Gästekeeper auftauchte. Beim DSC kam nun Robert Gläsel für Csobot, wenig später auch noch Moritz Niese für Niederlein. Fritzsche erkämpft sich dann den Ball an der Strafraumgrenze, schießt aber am langen Pfosten vorbei. Auf der Gegenseite sorgt Bolender mit einem 25-Meter-Hieb für etwas Entlastung, doch Horn hält das Leder ohne Probleme sicher. Sieben Minuten vor dem Ende gab es dann aber doch noch Grund zum Jubeln für die Heimfans. Nach einem Einwurf von Preißiger, köpft Gläsel an der Seitenlinie zu Niese, der zur Grundlinie zieht und den Ball letztlich irgendwie im hohen Bogen nach innen bringt. Die verunglückte Flanke landet aber nicht bei einem Mitspieler, sondern zum Verdutzen des Torwarts der Eisenbahner direkt im langen Eck. Wenn es auf einfache Art nicht klappt, hilft manchmal auch Gevatter Zufall. Eine richtige Schlussoffensive blieb aus und beide Mannschaften trennten sich schiedlich friedlich mit 1:1. Das dritte Unentschieden in Folge ist für den Sportclub aber sicher deutlich weniger wert als für die Gäste, die so ihrem Ziel Klassenerhalt aber noch einmal Nachdruck verliehen haben.

Statistik:
Dresdner SC: Horn – Niederlein (69. Niese), Keilholz, Martin, Preißiger – Haase, Steglich, Baum, Schindler – Csobot (57. Gläsel), Fritzsche
ESV Dresden: Neumann – Hänsel – Stiegler, Schingnitz – Bolender, Bader (73. Becker), Hölbing (80. Krasnicak), Sarodnik, Fochtmann – Passek (90. Oelschläger), Hoffmann
Tore: 0:1 Hoffmann (40. Min), 1:1 Niese (83. Min)
Zuschauer: 231

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