Damen mit Platz 4 bei der Hallenstadtmeisterschaft
05.01.2014
05.01.2014
Bei der Hallenstadtmeisterschaft der Damen in der Radebeuler Lößnitzsporthalle kämpften 10 Mannschaften um den Titel. Letztlich setzte sich der Hainsberger SV vor Heidenau, der SpVgg Löbtau und der Spielgemeinschaft DSC/Trachenberge durch. Mit Platz 4 erreichte man ein akzeptables Ergebnis, aber leider auch nicht die kleine Überraschung.
Die Vorrunde begann für die schwarz-roten Spielerinnen eher mühsam. Zunächst ging es im Duell der beiden Gruppenfavoriten gegen die SpVgg Löbtau. Hier unterlag die Spielgemeinschaft auf Grund eigener Fehler mit 1:3 und verpasste es, einen wichtigen Schritt für die Halbfinal-Qualifikation zu gehen. Im zweiten Gruppenspiel gab es gleich den nächsten Dämpfer. Nach mangelhafter Leistung hieß es gegen die SpG Reinhardtsdorf/Bad Schandau nur 1:1. Die Führung für DSC/Motor konnte der Kontrahent drei Minuten vor Spielende ausgleichen. Den DSC/Motor-Damen fiel dann bis zum Schluss nichts mehr ein, um den Sieg zu erreichen.
So war die Ausgangslage vor den beiden abschließenden Gruppenspielen klar. Es mussten zwei Siege her, um noch hoffen zu können. Als nächster Gegner wartete mit Limbach/Birkenhain ein Team, welches bereits zweimal gewonnen hatte. Doch DSC/Motor spielte endlich souverän und zeigte was möglich ist. Bereits nach drei Spielminuten führte das Team mit 3:0. Am Ende stand ein sicheres und souveränes 5:2 zu Buche, was zugleich den höchsten Turniersieg darstellte.
Ehe das letzte eigene Gruppenspiel anstand, hieß es zunächst einmal Daumen drücken für die SpVgg Löbtau. Diese durften gegen Limbach/Birkenhain im abschließenden Gruppenspiel nicht verlieren, damit der DSC noch eine Chance auf’s Weiterkommen besitzt. Und die Löbtauerinnen machten es spannend, lagen von Beginn an zurück und erzielten erst in der Schlussminute den 1:1 Ausgleich. Nun musste die SpG von Sportclub/Trachenberge „nur“ noch gegen die bis dato punktlosen Schlottwitzerinnen siegen, um ins Halbfinale einzuziehen. Schlottwitz bewies aber mit dem zweiten Turniertor und gleichzeitig Führungstor gegen DSC/Motor Ambitionen, nicht ohne Punkt heim zu fahren. Die SpG kam nicht in Tritt und musste lange zittern. Gute zwei Minuten vor Abpfiff erzielte Claudia Jobst den Ausgleich und wenige Sekunden vor Ultimo ist es erneut Jobst, die das Siegtor beschert.
Mit diesem eher glücklichen Halbfinaleinzug war aber wieder alles auf Null gestellt. Im Halbfinale hieß der Gegner Heidenauer SV. DSC/Motor zeigte in der ersten Spielhälfte eine gute Leistung und hätte die Führung verdient gehabt. Aber es führte der HSV durch ein umstrittenes Tor. Vroni Löwe hatte die DSC-Torfrau Doreen Hartmann umgerannt, welche noch am Boden liegend im Nachschuss bezwungen wurde. Bis zum Schluss versuchte die Spielgemeinschaft alles, um den Ausgleich zu erzielen, kurz vor Schluss gelingt Heidenau gegen aufgerückte Dresdnerinnen die Entscheidung.
Im Spiel um Platz 3 hieß der Gegner erneut SpVgg Löbtau, wie schon zum Turnierstart. Und erneut ging DSC/Motor als Verlierer vom Platz, am Ende hieß es 0:1. Als beste Torschützin für DSC/Motor zeichnete sich Susann Dittmar mit fünf Turniertoren aus.
DSC/Motor spielte mit: Hartmann, Wiedermann – Hidde, Dittmar, Jobst, Grienig, Mikonya, Riedel, Trenkelbach






