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Dresdner Sportclub 1898 e.V. Abteilung Fußball | 26. März 2019

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Sascha Hofmann verlässt den DSC

25.01.2017

Sascha Hofmann verlässt den DSC

Nach Philipp Gröblehner verlässt auch Sascha Hofmann in der Winterpause den Verein. Am Montag bestritt der 23-Jährige die letzte Trainingseinheit mit der Mannschaft. Wo es das DSC-Eigengewächs hinzieht und wie er die Zeit bei den 98ern empfand, erzählt er uns im folgenden Interview.

Hallo Sascha, warum verlässt du den DSC und wo zieht es dich hin?

Sascha Hofmann: Meinen Abschied habe ich mir nicht leicht gemacht und erst nach einer langen Bedenkzeit entschieden. Im Prinzip habe ich schon im letzten Jahr mit dem Gedanken gespielt, die Fußballschuhe für eine Weile an den Nagel zu hängen. Ich habe mich gut gefühlt, viel trainiert und trotzdem wenig gespielt. Das hat mich frustriert und dadurch ist mein Ehrgeiz gesunken. Jedes Mal wenn ich bei der Zweiten auf dem Platz stand, habe ich bemerkt, wie viel Spaß es mir machen könnte. Ich will spielen, Spaß haben und zwar 90 Minuten. Mit Stegi kam – denke ich nicht nur bei mir – die Motivation zurück und deswegen ist mir die Entscheidung auch wesentlich schwerer gefallen als es noch vor einem Jahr gewesen wäre. Den entscheidenden Ausschlag hat aber meine anstehende Masterarbeit gegeben: Es gibt noch nichts zu verkünden, aber ich habe fest vor, sie nicht in Dresden zu schreiben und werde daher voraussichtlich ohnehin bald den Wohnort wechseln.

Gibt es die Möglichkeit, dass du nach Dresden und auch zum DSC zurück kommst?

Sascha Hofmann: Die Möglichkeit besteht definitiv. 15 Jahre gehen an einem nicht spurlos vorbei. Der DSC wird immer “mein” Verein sein. Inzwischen ist es für mich ein schon fast familiäres Umfeld, das kann man nicht von heute auf morgen vergessen und wer will das schon. Ich bin mir sicher, dass es mir in spätestens 2 Wochen im Zeh juckt und ich unbedingt wieder regelmäßig Fußball spielen will. Die Rückkehr von z.B. Marc Dietze zeigt ja, dass es kein Abschied für immer sein muss. Auf jeden Fall werde ich die Spiele weiter verfolgen und man wird mich bestimmt hin und wieder im Stadion sehen.

Du hast viele Jahre bei uns gespielt, mit welchen Erinnerungen verlässt du den Verein?

Sascha Hofmann: Puh! Erinnerungen gibt es zu Hauf und das obwohl ich ein schlechtes Gedächtnis besitze, was solche Sachen angeht. Ich habe viele unvergessliche Erfolge beim DSC gefeiert, aber auch die “wilden Jahre” mitgemacht. Es gab Saisons, da haben wir nur ein Spiel gewonnen. Gerade zum Schluss aber auch Saisons in denen wir nur einen echten Gegner in der Liga hatten. Müsste ich ein paar Ereignisse herauspicken wären da chronologisch rückwärts: Das Spiel gegen Weixdorf, das uns den Klassenerhalt gesichert hat, der Aufstieg in die Bezirksliga mit der Ersten und in B- und C-Jugend. Außerdem unzählige Mannschaftsfahrten immer mit Episoden, die ich hier besser nicht erzähle. Insgesamt also eine sehr positive und prägende Zeit und deswegen will ich mich an dieser Stelle auch bei allen, ehemaligen Trainern, Mitspielern, Fans und im Hintergrund Wirkenden bedanken.

Was traust du der Mannschaft in der Rückrunde zu?

Sascha Hofmann: Viele Beteiligte, mich eingeschlossen, haben eigentlich jedes Jahr das Gefühl, das wir unser Potential nicht in Ergebnisse ummünzen können. Ich wünsche mir, dass dieser Fluch bricht und die Arbeit von Stegi in der Rückrunde seine volle Wirkung zeigt. Ich bin mir außerdem sicher, dass der ein oder andere Neuzugang den Fans noch viel Freude bereiten wird. Auch diese Saison gab es eigentlich selten einen Gegner dem wir klar unterlegen waren und ich traue der Mannschaft definitiv zu, jeden in der Liga schlagen zu können. Für diese Saison wünsche ich mir einfach nur einen schnellen Klassenerhalt, so dass man frühzeitig mehr auf den gespielten Fußball als auf das Ergebnis schauen und in der nächsten Saison endlich vorne angreifen kann.

Vielen Dank für das Interview! Wir wünschen dir viel Erfolg auf deinem Weg. Möchtest du zum Abschluss noch etwas los werden?

Sascha Hofmann: An all die Menschen, die mich beim DSC Jahre lang begleitet haben, nochmals Danke! Ihr leistet super Arbeit und macht den DSC zu dem was er ist: Dem BESTEN Verein in Dresden. Ha Ho He!

Wir wünschen Sascha viel Erfolg bei seinen anstehenden Aufgaben wie der Masterarbeit und bedanken uns für 16 Jahre Engagement und Einsatz für den Sportclub. Sascha wurde allseits immer für seine Fröhlichkeit und Art geschätzt, alles zu geben, und natürlich hoffen wir, dass sein Abgang nur eine Auszeit ist – bis bald!

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