Eine erfreuliche 1. Pokalrunde gibt es für die 2. und 3. Mannschaft sowie die Ü35. Alle drei Teams ziehen mit Siegen in die 2. Runde ein. Die Zweite setzt sich auswärts bei Wacker Leuben II mit 3:1 durch. Einen klaren 9:0-Erfolg gibt es für die Dritte bei Eintracht Strehlen III. Die Ü35 gewinnt im Elfmeterschießen gegen die SG Weixdorf. Das Nachholspiel gegen die Weixdorfer geht dagegen mit 1:3 verloren.
2. Mannschaft: FSG Wacker 90 Leuben II – Dresdner SC II 1:3 (1:1)
Bereits vor dem Spiel muss der DSC das erste Mal wechseln. Für den verletzten Amine Tiwit El-Idrissi rückt Mehdi Yousefi in die Startelf. Gegen die Mannschaft aus der Stadtliga C ist der DSC zwar das bessere Team, hat aber einige Probleme mit dem sehr robusten Spiel der Gastgeber.
Der Start ist für den DSC jedoch perfekt. Direkt im ersten Angriff geht Luis Müller auf der rechten Seite zur Grundlinie und legt den Ball zurück. Dort steht Jean Bryant Chacon Villasmil richtig und schiebt den Ball zum 0:1 ins Tor. Nach einem Eckball von Julius Brosche nimmt Domenik Klingohr den Ball an der Strafraumgrenze volley, doch FSG-Torwart Dominik Tussnat kann klären. Kurz darauf wird Müller im Strafraum klar zu Fall gebracht, der fällige Elfmeterpfiff bleibt jedoch aus. In der 14. Minute können die 98er an der Mittellinie den Ball erobern. Dann geht es über mehrere Stationen in den Strafraum, dort verpassen Brosche und Yousefi aber den Abschluss. Im Anschluss wird Brosche im Strafraum gleich zweimal unfair gestört, doch erneut bleibt der Pfiff aus. Nach einer Flanke kann Yousefi den Ball annehmen, der Abschluss ist jedoch zu schwach und stellt Tussnat vor keine Probleme.
Im Anschluss muss verletzungsbedingt Carl Thombansen vom Feld, für ihn kommt Manuel Thomas in die Partie. Nach Ablage von Chacon Villasmil schießt Brosche den Ball zu zentral, und der Torwart pariert. Nach 25 Minuten verbuchen die Hausherren die erste Möglichkeit. Mit dem Schuss von Jannik Uhlitzsch hat Felix Reuß jedoch keine Probleme. Kurz darauf zieht Oliver Geisenhainer fast von der Mittellinie ab, doch Reuß lenkt den Ball im letzten Moment über die Latte. Die folgende Ecke kommt in den Fünfmeterraum, wo Ronny Boden per Kopf zum 1:1 trifft. Mit dem nächsten Angriff geht Paul Renninger in den Leubener Strafraum und wird klar abgeräumt, doch erneut gibt es keinen Elfmeter. Die letzten Möglichkeiten vor der Pause haben die Hausherren. Ein Schuss von Geisenhainer geht ans Außennetz, bei einer Ecke wird Reuß auf der Torlinie einfach umgerannt, der Ball dreht jedoch knapp am langen Dreiangel vorbei. Ein Schuss von Uhlitzsch geht neben das Tor. Mit dem 1:1 geht es in die Halbzeit.
In der zweiten Hälfte ist das Spiel ausgeglichener, doch die DSC-Verteidigung steht sehr gut und lässt fast keine Möglichkeiten zu. Ein Schuss von Yousefi nach einem Eckball geht neben das Tor. Kurz darauf wird der Mittelfeldspieler von Thomas Hönle in Szene gesetzt, kann den Ball gut mitnehmen, scheitert aus spitzem Winkel aber an Tussnat. Ein Freistoß von Chacon Villasmil von halblinks geht knapp über das Leubener Tor. Fast im Gegenzug bekommen die Hausherren einen Freistoß zugesprochen. Diesen kann der DSC nicht richtig klären und hat Glück, dass der Kopfball von Florian Franke nur an die Querlatte prallt. Kurz darauf kontern die Leubener und der eingewechselte Hashan Imam zieht fast von der Mittellinie ab. Der Ball geht über den weit vor seinem Tor stehenden Reuß, aber auch daneben. Nicht einmal eine Minute später zieht Imam von der Auslinie ab, diesmal kann Reuß den Ball über das Tor lenken.
Nach einer Eingabe von Constantin Mann von der linken Seite trifft Kevin Tietz vor dem Tor den Ball nicht richtig. In der 78. Minute zieht Yousefi aus 20 Metern ab, der Ball prallt jedoch nur an die Latte. Fünf Minuten vor dem Ende kommt Brosche nach Pass von Chacon Villasmil im Fünfmeterraum an den Ball und schiebt ihn zum 1:2 ins lange Eck. Die Gastgeber werfen nun noch einmal alles nach vorne. Ein Schuss von Franke geht weit über das DSC-Tor. Ein Freistoß von Boden aus 20 Metern wird noch abgefälscht, doch Reuß pariert ganz stark. In der Nachspielzeit schlägt Adib Al Akied einen Ball nach vorne, dort setzt sich Klingohr durch und lupft den Ball über Tussnat zum 1:3 ins Tor.
Damit zieht die 2. Mannschaft ins Achtelfinale des Stadtpokals ein. Am kommenden Wochenende geht es in der Stadtoberliga weiter und die Zweite muss zur SpVgg Dresden-Löbtau.
Wacker Leuben II: Tussnat – Wallek, Zeiler, Boden, Keller – Laeser (61. L. Richter), Franke, Zekotic, Koschara (79. J. Richter) – Uhlitzsch (66. Imam), Geisenhainer (66. Überfeld)
Dresdner SC II: Reuß – Klingohr, Renninger (65. Al Akied), Hönle, Mann – Müller, Tietz (90.+1. Gholami), Brosche, Thombansen (21. Thomas), Yousefi – Chacon Villasmil
Tore: 0:1 Chacon Villasmil (2. Min), 1:1 Boden (33. Min), 1:2 Brosche (85. Min), 1:3 Klingohr (90.+2. Min)
Zuschauer: 50
3. Mannschaft: SV Eintracht Strehlen III – Dresdner SC III
Die Dritte des DSC tritt im Feldschlößchen-Stadtpokal gegen der klassenniedrigeren SV Eintracht Strehlen III (Sachsen Kaitz) an und ist von Beginn an das klar spielbestimmende Team. Folgerichtig bringt ein früher Doppelschlag durch Luca Born und Eric Panchenko den Sportclub auf die Siegerstraße. Panchenko kann dann gar auf 0:3 erhöhen. Die Gastgeber können sich kaum befreien und das Spiel verläuft auf ein Tor. Hamzeh Tamim bedient dann nach einer halben Stunde Born, der nochmal einhakt, drei Strehlener ins Leere laufen lässt und dann überlegt zum 0:4 ins Toreck einschiebt. Noch vor der Pause legt dann der Doppeltorschütze Panchenko den Ball quer zu Born, der mit einem satten Schuss aus 18 Metern Torentfernung ebenfalls sein zweites Tor des Tages erzielt.
Zur Halbzeitpause wechselt DSC-Trainer Jovan Michalk mit vier Spielern munter durch. Der Spielverlauf ändert sich dabei aber nicht. Der DSC bleibt am, Drücker und sorgt ständig für Gefahr des Tores des SV Eintracht. Kurz nach Wiederanpfiff kann sich dann auch DSC-Torjäger Björn Heinzel nach Vorlage von Panchenko in die Torschützenliste eintragen. Kurz darauf läuft der Ball über Heinzel und Panchenko zu Born, der von der Strafraumgrenze trocken ins Toreck schießt – 0:7.
Nach einer guten Stunde scheitert Heinzel zunächst beim Torabschluss und nimmt dann beim Nachschuss den Ball Born vom Fuß, trifft diesen, aber auch das Tor und markiert so das 0:8. Stanislav Dereliev sorgt dann mit einem Lattenkracher für Aufregung und Diskussionen, ob der nach unten in Richtung Torliniere springende Ball im Tor war. Doch schon im nachsetzen kommt Heinzel mit dem Kopf an den Ball und trifft erneut die Latte. Eine Born-Eingabe verwandelt anschließend Anton Brenner aus Nahdistanz zum 0:9-Endstand. Die erste richtige Chance für die Gastgeber gibt es dann kurz vor Spielende. Toni Haufe zieht aus 30 Metern ab und Zessou Hermann zeigt mit einer Glanzparade, dass er wach ist und hält so den 0:9-Endstand fest.
Dresdner SC III: Hermann – Bakar (46. Rubel), Jashari (65. Nguyen Minh), Balke, Trasas – Simmang (46. Kühnel), Mauersberger (46. Dereliev), Born, Panchenko, Tamim (46. Brenner) – Heinzel
Tore: 0:1 Born (10. Min), 0:2 Panchenko (12. Min), 0:3 Panchenko (26. Min), 0:4 Born (32. Min), 0:5 Born (38. Min), 0:6 Heinzel (50. Min), 0:7 Born (54. Min), 0:8 Heinzel (64. Min), 0:9 Brenner (77. Min)
Ü35: Dresdner SC Ü35 – SG Weixdorf (Liga) 1:3 (0:1)
Die Ü35 hat das Nachholspiel gegen die SG Weixdorf verdient mit 1:3 verloren. Über 90 Minuten sind die Gäste, verstärkt mit Spielern aus der 1. Mannschaft, das bessere Team und siegen durch Treffer von Martin Stoll (zweimal) und Felix Röthig.
Der Vorjahresmeister bestimmt von Beginn an das Spiel und hat zeitig die ersten guten Möglichkeiten. Zwei Freistöße und ein Kopfball verfehlen jedoch das Tor. Nach fast einer halben Stunde hat der DSC die erste gute Möglichkeit. Nach Pass von Adib Al Akied zieht René Fritzsche aus 20 Metern ab, doch SGW-Torwart Tom Werner pariert den Schuss stark. In der 30. Minute fällt die verdiente Führung für die Weixdorfer. Sebastian Badura schlägt den Ball von der eigenen Strafraumgrenze in die DSC-Hälfte. Dort entwischt Felix Röthig seinen Gegenspielern und lupft den Ball zum 0:1 ins Tor. Nach schönem Solo von Max Hilarius kommt der Ball zu Al Akied, der wieder zu Hilarius spielt. Dessen pass in die Mitte kann Martin Käseberg unter Bedrängnis aber nicht im Tor unterbringen. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte kontern die Gäste erneut schnell und wiederum ist Röthig frei durch, doch DSC-Torwart Sebastian Kretschmer spitzelt dem Stürmer im letzten Moment den Ball vom Fuß.
Auch in der 2. Halbzeit bestimmen die Weixdorfer die Partie und kommen schnell zu ersten Möglichkeiten die jedoch geklärt werden können. In der 56. Minute haben die Friedrichstädter nach einer Ecke Glück, als der Ball nicht geklärt werden kann. Doch die Schüsse der Gäste können jeweils abgeblockt werden. Den letzten Schuss klärt Richter per Fallrückzieher vor der Linie. Kurz darauf fällt dann doch das 0:2. Nach einem Ball in die Spitze ist Martin Stoll durch und kann von Richter nicht mehr entscheidend gestört werden und der Ball trudelt am kurzen Pfosten ins Tor. Bei Schüssen von Stoll und Robert Pordzik ist Kretschmer im Anschluss auf dem Posten, doch in der 75. Minute fällt der dritte Weixdorfer Treffer. Einen Abstoß von Torwart Tom Werner verlängert Jens-Uwe Joneleit unfreiwillig, so das erneut Stoll durch ist, Kretschmer umkurvt und zum 0:3 einschiebt. Die letzten Minuten der Partie gehören den 98ern. Nach einem Fehlpass der Gäste im eigenen Strafraum kommt René Fritzsche frei zum Abschluss, doch Werner pariert den Schuss. Und auch den Nachschuss von Joneleit kann der Torwart parieren. Kurz darauf bekommen die Schwarz-Roten nach einem Handspiel einen Elfmeter zugesprochen, doch Egbert Exner trifft nur die Latte. Den Schlusspunkt setzt Christian Heinrich, der in der letzten Minute den Ehrentreffer zum 1:3-Endstand markiert.
Dresdner SC Ü35: Kretschmer – Kaßner, Richter, Hilarius, Niederlein (76. Bereuter) – Al Akied, Werner (61. Exner), Fritzsche, Joneleit, Käseberg – Forgber (65. Heinrich)
Tore: 0:1 Röthig (30. Min), 1:1 Stoll (59. Min), 0:3 Stoll (75. Min), 1:3 Heinrich (90.+1. Min)
Besondere Vorkommnisse: 87. Min Exner [DSC] verschießt Handelfmeter
Zuschauer: 10
Ü35: Dresdner SC Ü35 – SG Weixdorf (Pokal) 6:3 n.E. (2:2, 2:2)
Mit einer auf sechs Positionen veränderten Aufstellung geht die Ü35 in das Pokalspiel gegen die SG Weixdorf, die ihr Team im Vergleich zum Mittwoch ebenfalls umbauen muss. Diesmal kommt der DSC mit den Gästen besser zurecht und es entwickelt sich eine ausgeglichene Partie.
Immer wieder gefährlich sind die Weixdorfer Flanken, doch die DSC-Abwehr steht gut. Die ersten Schüsse der Gäste durch Felix Röthig, Maik Hägner und Robert Pordzik verfehlen das Tor. Die erste Torannäherung der Schwarz-Roten gibt es nach sieben Minuten, doch der Schuss von Daniel Forgber aus 25 Metern stellt SGW-Torwart Tom Werner nicht vor Probleme. Auf der anderen Seite kommt Felix Röthig zum Abschluss, doch Stefan Auschill pariert stark zur Ecke. In der 16. Minute fällt die Führung für die Friedrichstädter. Jens-Uwe Joneleit passt den Ball auf die linke Seite, wo Daniel Forgber zur Flanke kommt. In der Mitte steht Christian Heinrich völlig frei und köpft den Ball zum 1:0 ins Tor. Die Führung hält jedoch nur vier Minuten, dann kommt Christian Knappe auf rechts zur Flanke und findet in der Mitte Röthig. Der Toptorjäger nimmt den Ball an der Strafraumgrenze volley und die Kugel springt vom Innenpfosten zum 1:1 ins Tor.
Kurz darauf ist Röthig nach einer Flanke frei durch, doch Auschill kann ihm den Ball vom Fuß nehmen. Auf der anderen Seite kann Markus Reisch eine Flanke von Joneleit mitnehmen und trifft von der Strafraumgrenze zum 2:1 ins lange Eck. Kurz darauf muss SGW-Torhüter Werner nach einer Verletzung ohne Gegnereinwirkung vom Feld. Gute Besserung! Für ihn rückt Feldspieler Knappe zwischen die Pfosten. Einen Schuss von Röthig kann Joneleit vor der Linie klären. In der 41. Minute liegt der Ball erneut im Weixdorfer Tor. Doch der Treffer von Heinrich zählt wegen Abseits nicht. Dafür fällt vor der Pause noch das 2:2. Eine Eingabe von der linken Seite erreicht keinen DSC-Verteidiger, aber am langen Pfosten läuft Norman Noschka ein und erzielt den Pausenstand.
Zur zweiten Halbzeit ersetzt Leonardo De Matos Ribeiro den verletzten Mike Barthel, der direkt vor der Pause einen Ellenbogen unglücklich unters Auge bekommen hatte. Die erste Möglichkeit haben in Halbzeit zwei die Gäste, der Schuss von Pordzik geht jedoch genau zu Auschill. Fast im Gegenzug setzt sich Heinrich bis zur Grundlinie durch und legt den Ball zurück, doch Forgber schießt aus dem Lauf den Weixdorfer Torhüter an. In der 62. Minute liegt der Ball erneut im Tor des DSC, doch Hägner steht beim Schuss im Abseits. Im Anschluss schießt Heinrich nach einem Laufduell den Ball in die Arme von Knappe, auf der anderen Seite zielt auch Norman Grube direkt auf Auschill.
In der 67. Minute haben die 98er Glück, als Hägner frei vor Auschill auftaucht und den Ball über den Torwart lupft, aber nur den Pfosten trifft. Auch ein Kopfball von Lukas Völker geht nur ans Aluminium . Eine Flanke von Felix Kühne lenkt Auschill aus der Gefahrenzone, ein weiterer Kopfball geht nur ans Außennetz. In der Schlussminute tauchen die Schwarz-Roten noch einmal gefährlich vor dem Tor der Weixdorfer auf, kommen aber nicht zum Abschluss. Mit 2:2 endet damit die reguläre Spielzeit und es geht direkt ins Elfmeterschießen.
Auf Seiten des DSC beginnt Reisch und verwandelt sicher. Doch auch Röthig trifft und gleicht zum 3:3 aus. Joneleit erhöht auf 4:3, auf Seiten der Weixdorfer tritt Hägner an und scheitert an Auschill. Heinrich verwandelt ebenfalls sicher und erhöht damit auf 5:3. Auch den Schuss von Völker kann Auschill parieren, sodass Forgber den Einzug in die nächste Runde klarmachen kann. Der Offensivspieler lässt sich die Chance nicht nehmen und verwandelt zum 6:3-Endstand.
Dresdner SC Ü35: Auschill – Kaßner, Kluge, Hilarius, Exner (65. Bereuter) – Al Akied, Joneleit, Barthel (46. De Matos Ribeiro), Reisch, Forgber – Heinrich
Tore: 1:0 Heinrich (16. Min), 1:1 Röthig (20. Min), 2:1 Reisch (29. Min), 2:2 Noschka (43. Min)
Elfmeterschießen: 3:2 Reisch [DSC], 3:3 Röthig [SGW], 4:3 Joneleit, Hägner gehalten, 5:3 Heinrich, Völker gehalten, 6:3 Forgber

