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Dresdner Sportclub 1898 e.V. Abteilung Fußball | 28. September 2022

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TSV Radeburg 1862 - Dresdner SC 1:3

02.12.2007

02.12.2007     Spielbericht:
DSC-Trainer Harald Fischer musste im Spiel gegen Radeburg weiterhin auf den verletzten Stefan Steglich verzichten. Zudem konnte auch Torjäger Robert Gläsel nicht eingesetzt werden, er verletzte sich beim Spiel gegen Großenhain.
In der Startelf veränderte der Trainer einige Positionen. So agierten diesmal Kaltofen und Kahl in der Innenverteidigung und Fennert rutschte in der Viererkette nach außen. Dafür konnte Alexander Preißiger sein Können auf der Außenbahn zeigen, Albrecht Mauersberger durfte im Sturm ran.
Das Spiel hatte noch gar nicht so recht begonnen als der DSC bereits zurück lag. Auf dem Hartplatz in Radeburg (der Rasenplatz ist immer am November gesperrt) verwertete Christoph Behrisch einen Pass in die Spitze zur Führung für die Hausherren. Horn blieb bei diesem Gegentor keine Chance, Behrisch war allein auf weiter Flur. Doch der Sportclub wollte sofort zeigen, dass er durch das Gegentor nicht beeindruckt ist. Eine Haase-Flanke segelt direkt vorm TSV-Keeper auf den Kopf von Fritzsche. Der Ball landet zwar im Tor, doch der Schiedsrichter entschied zurecht auf Torwartbehinderung. Nach elf Spielminuten läuft ein Angriff über die linke Seite, wo Alexander Preißiger den Ball in die Mitte spielt, doch dieser geht an Freund und Feind vorbei. Der DSC wirkt in dieser Phase spielbestimmend, agiert in der Offensive aber nicht konsequent genug. Ganz anders de Hausherren: aus einer abwartenden Spielhaltung, sorgen sie über lang geschlagene Bälle immer wieder für Turbulenzen und Gefahr vorm DSC-Tor. Nach gut 20 Minuten schlägt Mannschaftskapitän, Libero und Ex-DSC’er (im Jugendbereich) Jürgen Anders einen Freistoß von der Mittellinie bis in den DSC-Strafraum, wo mit Behrisch und Scheiblich gleich zwei TSV-Akteure völlig ungedeckt auftauchen. Glücklicherweise ist Stefan Horn vor ihnen am Ball. Keine fünf Minuten später hätte Behrisch sein zweites Tor markieren können, trifft aber nur den Pfosten. Kurz vor der Pause gab es dann noch einmal eine DSC-Chance. Mauersberger spielt von rechts den Ball flach in die Mitte. Dort will Mike Salomon eigentlich klären, ihm rutscht der Ball jedoch über den Spann und dabei gefährlich knapp über die eigene Querlatte. Die anschießende Ecke brachte keine Gefahr mehr.

In Hälfte 2 sorgt der TSV-Keeper für den ersten Aufreger. Nach einer Fritzsche-Ecke hat er Probleme beim Abwehren des Balles, welcher direkt zum freistehenden Torsten Kahl springt. Dieser trifft selbigen bei seinem Schussversuch jedoch nicht. Direkt im Gegenzug verpasst Drabe für die Schwarz-Gelben das 2:0, er schiebt den Ball rechts am DSC-Tor vorbei. Nach der Einwechslung von Moritz Niese für Peter Klose zieht Albrecht Mauersberger aus 30 Metern einfach mal ab. Sein Schuss kommt auch schön aufs Tor, Jentzsch kann den Ball aber weg fäusten. Nach einer eher ruhigen Phase und der Einwechslung von André Csobot (für Mauersberger) findet der DSC aber endlich besser ins Offensivspiel. Csobot setzt sich an der Grundlinie gegen seinen Gegenspieler durch und legt den Ball auf Fritzsche ab. Dieser schießt aber knapp übers Ziel hinaus. Doch nach 72 Minuten zappelt der Ball endlich im Netz der Radeburger Mannschaft. Csobot bringt eine Flanke nach innen, wo Marcel Krause den Ball annehmen möchte. Dabei legt er ihn zwei Meter vorm Tor aber genau vor die Füße von Fritzsche, der sich diese Chance natürlich nicht entgehen lässt. Neun Minuten später agiert Csobot ebenso kaltschnäuzig und belohnt sich für seine gute Leistung mit dem Führungstreffer. Nach Vorbereitung von Moritz Niese ist Csobot zur Stelle und besorgt das 2:1. Eine Flanke von Nico Opitz (inzwischen für Haase ins Spiel gekommen) nur eine Minute später wäre fast zum 3:1 ins To gedriftet. Denn der Ball drehte immer weiter in Richtung Tor und flog über den TSV-Keeper hinweg nur haarscharf am Gehäuse vorbei ins Aus. Doch zwei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit fiel die Entscheidung durch einen wunderbaren Spielzug über die rechte Seite. Nach schönem Passpiel kann Csobot einen Gegner ausnehmen, legt den Ball sofort auf den mitgelaufenen Fritzsche. Dieser hätte in der Mitte zwar bereits den gut durchgestarteten Preißiger bedienen können, entscheidet sich aber dafür, selbst in den Strafraum zu ziehen und bedient letztlich mustergültig den im Rückraum freistehenden Moritz Niese. Dieser braucht den Ball eigentlich nur noch ins Tor zu schieben, trifft diesen aber nicht sauber. Doch der Ball beschreibt eine sonderbare Flugkurve und landet im hohen Bogen doch noch im Toreck. Dieses Tor sorgte noch einmal für Jubel unter den etwa 60 mitgereisten DSC-Fans und sicherte dem DSC nach zwei sieglosen Partien wieder drei wichtige Punkte.

Statistik:
TSV Radeburg: Jentzsch – Anders – Richter, Salomon – Wolf, Henker, Behrisch, Kobsch, Krause (76. Weber) – Scheiblich, Drabe
Dresdner SC: Horn – Niederlein, Kahl, Kaltofen, Fennert – Haase (79. Opitz), Klose (50. Niese), Baum, Preißiger – Fritzsche, Mauersberger (61. Csobot)
Tore: 1:0 Behrisch (5. Min), 1:1 Fritzsche (72. Min), 1:2 Csobot (81. Min), 1:3 Niese (88. Min)
Zuschauer: 200

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