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Dresdner Sportclub 1898 e.V. Abteilung Fußball | 30. März 2020

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Im Gespräch mit: Stefan Haase

27.10.2014

Stefan Haase

Bereits seit dem Jahr 2006 steht Stefan Haase im Kader des DSC. Seitdem kommt der Allrounder auf 173 Punktspieleinsätze. Nach dem Spiel gegen Bad Muskau unterhielten wir uns mit „Hoppel“ über die bisherige Saison, seine Karriere und seinen Ruf als Kartensünder.

Online-Team: Hallo Stefan, du spielst seit acht Jahren beim DSC und bist allen gut bekannt. Aber was machst du, wenn du nicht dem runden Leder nachjagst?

Stefan Haase: Hallo und zu aller erst vielen Dank für die Einladung zum Interview. Neben dem Fussball waren Autos schon immer meine große Leidenschaft. Da liegt es auch sehr nah, dass ich mich beruflich dem Fahrzeugbau verschrieben habe. Derzeit arbeite ich bei Volkswagen in der Gläsernen Manufaktur als Serienbetreuer. Außerdem reise ich gern und verbringe die restliche Zeit am liebsten mit Familie und Freunden.

Online-Team: Erzähl doch mal wie du zum Fußball gekommen bist und bei welchen Vereinen du bisher gespielt hast?

Stefan Haase: Bis zur C-Jugend habe ich beim jetzigen BSC Freiberg gespielt, dann folgte ein Wechsel zu Dynamo Dresden. Das Interesse am Fussball kam durch meinen Vater, der übrigens damals wie auch heute bei fast jedem Spiel von mir dabei ist.

Online-Team: Wie kam es zum Wechsel aus der A-Jugend von Dynamo zum DSC? Warum hast du seit 2006 den Verein nicht mehr gewechselt?

Stefan Haase: Der damalige DSC-Coach Andreas Pach betreute mich schon in der C-Jugend bei Dynamo, so kam der Kontakt und schließlich auch der Wechsel zum Sportclub zustande. Seitdem bin ich tief mit dem Verein verbunden und hoffe, noch ein paar weitere Jahre im Trikot der Friedrichstädter aufzulaufen.

Online-Team: Was macht für dich den Reiz des DSC aus?

Stefan Haase: Tradition, Stadionflair und familiärer Zusammenhalt. Speziell auf die Mannschaft bezogen finde ich, ist es etwas Besonderes, dass seit Jahren mehrere Spieler dem Club die Treue halten. Die meisten Spieler, die in den vergangenen Spielzeiten zu uns gestoßen sind, fühlen sich hier ziemlich wohl, das stärkt den Teamgeist und lässt Freundschaften entstehen.

Online-Team: Gegen Bad Muskau habt ihr ein gutes Spiel gemacht und mit Willensstärke auch nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich den Sieg errungen. Wie hat du das Spiel wahrgenommen?

Stefan Haase: Bis zu unserem Führungstreffer hat Bad Muskau das Spiel gemacht und wir haben zu wenig in die Offensive investiert. Dieses Tor gab uns dann Selbstvertrauen und auch der Spielaufbau des Gegners konnte früher und besser gestört werden. Das wir uns nach dem Ausgleich nicht hinten reingestellt sondern auf Sieg gespielt haben, zeugt von der intakten Moral der Mannschaft.

Online-Team: In dieser Saison gab es aus acht Spielen bisher drei Siege. Bist du damit zufrieden und wie hätte die Punktausbeute gesteigert werden können?

Stefan Haase: Zufrieden können wir nicht unbedingt sein, ein besserer Saisonstart wäre schon wünschenswert gewesen. Aber wir sind auch nicht enttäuscht. Die verlorenen Spiele waren allesamt ziemlich knapp und hätten auch zu unseren Gunsten entschieden werden können. Die Liga ist ausgeglichen und wir können mit Selbstbewusstsein in die nächsten Partien gehen.

Im Gespräch mit: Stefan HaaseOnline-Team: Welche Trainer haben dich besonders beeinflusst? Wie ist das Arbeiten mit dem neuen Trainerduo Knut Michael und Dirk Dreßler?

Stefan Haase: Ganz klar Harald Fischer, erst in der Jugend bei Dynamo und später in seiner Zeit beim Sportclub.
Die neuen Trainer ergänzen sich gegenseitig super und ihr Training ist sehr abwechslungsreich. Die Mannschaft wird im Laufe der Saison von den Ideen und dem Spielverständnis der beiden profitieren.

Online-Team: Du hast beim DSC den Ruf als Spieler mit den meisten Verwarnungen/Platzverweisen. Ist dieser gerechtfertigt?

Stefan Haase: Bei den Verwarnungen kommt das sicherlich hin, in früheren Zeiten war ich da mal bei 14 gelben Karten in einer Saison. Platzverweise sind jedoch sehr selten.

Online-Team: Nicht wenige sagen, dass du aber schon „ruhiger“ geworden bist und mit deiner Erfahrung ganz gut einschätzen kannst, wie weit du gehen kannst. Im Fußball braucht es auch solche Typen. Wie siehst du das?

Stefan Haase: Jeder Schiedsrichter hat da eine andere Grenze, diese gilt es zu erkennen. Körperbetontes Spiel ist ein elementarer Bestandteil des Fußballs und solange dies nicht mit unfairen Mitteln gepaart ist, macht es ja auch Spaß *lacht*

Online-Team: In dieser Saison wurden schon drei DSC‘er vom Platz gestellt. Kannst du als der mit den meisten Gelben, aber dafür ohne Platzverweis, deinen Mitspielern nicht mal einen Tipp geben, wie man 90 Minuten durchhält?

Stefan Haase: Einige Platzverweise waren schon ziemlich grenzwertige Entscheidungen. In den Vergangenheit waren wir stets eines der fairsten Teams. Ich denke, dass wir zum Ende der Saison nicht viel mehr rote Karten haben werden als zum jetzigen Zeitpunkt.

Online-Team: Du bist beim DSC als Allrounder im Einsatz, sowohl in Abwehr, Mittelfeld und Sturm hast diese Saison schon gespielt. Wann sehen wir dich im Tor?

Stefan Haase: Haha, im Tor hab ich nichts zu suchen. Das einzige was ich vielleicht könnte, sind Abstöße.

Online-Team: Auf welcher Position fühlst du dich selbst am Wohlsten?

Stefan Haase: Ich bin froh, dass ich in den letzten Spielen im Sturm oder rechten Mittelfeld aufgeboten wurde, das Offensivspiel ist einfach abwechslungsreicher.

Online-Team: Was wünschst du dir persönlich und der Mannschaft für die nächsten Spiele?

Stefan Haase: Natürlich konstant gute Leistungen und einige Punkte mehr, um in der Tabelle weiter nach oben zu klettern. Die Stimmung in der Mannschaft ist gut, das hat der neuerliche Mannschaftsabend unter Beweis gestellt *lacht*

Online-Team: Zum Abschluss noch vier kurze Fragen für spontane Antworten: VW oder Audi?

Stefan Haase: Audi

Online-Team: Bayern oder Dortmund?

Stefan Haase: Dortmund

Online-Team: Sturm oder Abwehr?

Stefan Haase: Sturm

Online-Team: Bier oder Cocktail?

Stefan Haase: Longdrink

Online-Team: Vielen Dank für das vergnügliche Interview. Wir wünschen dir und der Mannschaft noch viel Erfolg für die Saison. Wie immer gehören dir die letzten Worte – was willst du den DSC’ern noch mit auf den Weg geben?

Stefan Haase: Nochmals Danke an das Online-Team für dieses Interview. Wenn wir im gesamten Verein weiterhin mit so viel Herz und Leidenschaft arbeiten, wird sich mittelfristig mit dem Aufstieg planen lassen, das sollte unser Ziel sein! Ich hoffe, dazu einen Beitrag leisten zu können. Achja und ein großes Dankeschön an unsere Physiotherapeutin Jenny sowie den Mannschaftsleiter Ringus für die geleistete Arbeit, dies ist keineswegs eine Selbstverständlichkeit!

[DH]

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