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Dresdner Sportclub 1898 e.V. Abteilung Fußball | 1. Oktober 2022

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Im Gespräch mit Peer Petzold

27.04.2012

Seit dem Sommer ist Peer Petzold als A-Jugendtrainer beim DSC und steht nach 13 Spielen mit nur einer Niederlage auf dem ersten Tabellenplatz. Das Online-Team sprach mit dem Trainer über seinen Weg zum DSC, seine eigenen fußballerischen Erfahrungen und die Entwicklung der A-Jugend.

Online-Team: Hallo Peer! Bitte stelle dich doch einmal kurz vor und beschreibe bitte wie du zum DSC gekommen bist.

Peer Petzold: Service, also ich bin Peer Petzold und Fußballer mit Körper und Seele. Für mich ist es das Wichtigste, jeden Tag etwas Glück zu erleben und das erreiche ich mit dem Sport.
So war auch mein Weg zum DSC ein glücklicher Zufall, denn durch einen guten Freund wurde ich Marcus Zillich vorgestellt, er arrangierte ein Treffen mit Geschäftsführer Uli Herzog, der dann mit viel Energie die Zusammenarbeit mit der A-Jugend und meinem Vati und mir vereinbarte.

Online-Team: Hast du früher selber aktiv Fußball gespielt? Und wie bist du dann Trainer geworden?

Peer Petzold: Klar hab ich Fußball gespielt. Von der F- bis zur D-Jugend war ich bei der SG Striesen (damals BSG Empor Tabak Dresden) und in der C-Jugend bei der SG Dynamo Dresden und beim DSC, danach habe ich leider mit Fußball erstmal aufgehört. 2007 ergab sich durch einen Zufall beim SV Loschwitz die Möglichkeit, die F-Jugend zu betreuen. Ich erkannte zu meiner Freude, dass der Job des Trainers mir besonders viel Spaß macht.
Ich fing an Lehrgänge, zu besuchen und Lizenzen zu erlangen und durch meine Ausbildung zum Sportfachmann wechselte ich zur SG Dresden Striesen, wo ich in Jan Hille (bester Nachwuchstrainer in Dresden) einen sehr guten Lehrer hatte.

Online-Team: Welche Erfahrungen als Trainer hast du schon gesammelt?

Peer Petzold: Ich habeschon fast jede Altersklasse sowohl im Breitensport als auch im leistungssportorientierten Nachwuchsbereich bis hin zur Landesliga trainiert. Außerdem bilde ich mich regelmäßig weiter, um immer auf dem Laufenden zu sein.

Online-Team: Die DSC A-Jugend spielt derzeit in der Kreisunion, nachdem vor Jahren ganze Jahrgänge weggebrochen waren. Nun geht der Blick nach oben, um nach B- und C-Jugend auch wieder im Bezirk angreifen zu können. Welche Ziele hast du und wie fällt dein bisheriges Fazit aus?

Peer Petzold: Unser vorrangiges Ziel ist die erfolgreiche Integration der Nachwuchsspieler im Männerbereich und auf Platz 2 folgt dann der Aufstieg in die Bezirksliga. Wir, mein Vati als Torwarttrainer und ich als Mannschaftstrainer, sind absolut von unseren A-Junioren begeistert. Ihre Trainingsbereitschaft, ihr Verhalten auf und neben dem Sportplatz und ihr Wille, neue Sachen zu lernen ist einfach überragend.

Online-Team: Wie viele Spieler hat die A-Jugend derzeit und wie läuft die Zusammenarbeit mit den Herrenteams und der B-Jugend?

Peer Petzold: Zur Zeit spielen 20 junge Männer bei uns in der A-Jugend und davon 4 in der 1. Männer.
Uns ist es wichtig, dass die Jungs einen langfristigen Trainingsaufbau von der B- bis zur A-Jugend haben und das erreichen wir, indem wir taktisch das gleiche System spielen.
An dieser Stelle möchte ich mich als erstes bei Frank Rittner bedanken, der uns seine besten 5 Spieler aus der B-Jugend gegeben hat und dadurch eine sehr schwierige Aufgabe in der Bezirksliga zu erfüllen hat. Mit dem Männerbereich klappt die Zusammenarbeit sehr gut, Dienstag trainieren die 1. Männer und die A-Jugendlichen sogar zusammen.

Online-Team: Bereits drei deiner A-Jugendlichen haben in dieser Saison den Sprung in die erste Mannschaft geschafft? Traust du weiteren Spielern den Sprung zu und glaubst du, dass einige auch höherklassig spielen können.

Peer Petzold: Es sind sogar schon 4 Spieler. Meiner Meinung nach hat jeder Spieler das Zeug dazu in der Ersten zu spielen, denn es kommt vor allem auf das taktische Verständnis an, um erfolgreich zu spielen.

Online-Team: Du bist Geschäftsführer beim VfB Hellerau-Klotzsche, kommt es da manchmal zu Interessenskonflikten?

Peer Petzold: Nein, ganz im Gegenteil. Aufgrund meiner Verbindung zum VfB Hellerau, konnte das letzte Trainingslager der A-Jugend dort stattfinden. Und es war ein voller Erfolg.

Online-Team: Vielen Dank für das Interview! Wir wünschen Dir und deiner Mannschaft viel Erfolg für die restlichen Saisonspiele. Der Schluss gehört aber dir – was möchtest du unbedingt noch loswerden?

Peer Petzold: Ich danke auch euch für das Gespräch. Zum Abschluss möchte ich mich noch bei meinem Vati bedanken, der als Torwarttrainer und Co-Trainer unersetzlich ist. Des weiteren bei der Abteilung Fußball des DSC, allen Spielern, allen Trainern, allen Funktionären und Helfern, die eine wunderschöne Atmosphäre schaffen, um erfolgreich arbeiten zu können.
Ach ja und zum Schluss würde ich mir wünschen, dass die zahlreichen Fans unseres Dresdner Sportclubs einfach etwas mehr Geduld mit unseren Nachwuchsspielern haben.
Danke und Sport frei!

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