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Dresdner Sportclub 1898 e.V. Abteilung Fußball | 30. März 2020

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Im Gespräch mit: Max Ahnert

26.02.2015

Im Gespräch mit: Max Ahnert

2013 bestritt Max Ahnert das erste Spiel bei der 1. Mannschaft und kommt bisher auf 18 Spiele. 2009 war der Torhüter zum DSC gewechselt und konnte einige Erfolge bei den Schwarz-Roten feiern. Wir unterhielten uns mit dem 20-Jährigen über seine bisherige Karriere, die 1. Mannschaft und seine Zukunft.

Online-Team: Hallo Max, bitte stelle dich doch erst einmal kurz vor.

Max Ahnert: Hallo, ich bin 20 Jahre alt, habe letztes Jahr mein Abi gemacht und studiere zurzeit an der TU Dresden Lehramt für Berufschule.

Online-Team: Wann hast du angefangen, Fußball zu spielen und wie bist du zum DSC gekommen?

Max Ahnert: Im Alter von 6 Jahren habe ich angefangen, dem runden Leder nachzujagen. Anfangs nur mit meinem Papa, später dann im meinem ersten Verein – der SG Dölzschen. Dort habe ich jede Position einmal gespielt, unter anderem auch Stürmer und Torwart. Als mir in einer Hinrunde 14 Saisontore gelangen, wurde der DSC aufmerksam und lud mich zum Probetraining ein. Eigentlich wollte ich überhaupt nicht den Verein wechseln, aber ich habe mich durchgerungen und es einfach mal probiert und es hat geklappt *lacht*

Online-Team: Seit 9 Jahren spielst du beim DSC. Welche Erfolge konntest du bisher verbuchen und an welche Ereignisse erinnerst du dich besonders gerne zurück?

Max Ahnert: Ich erinnere mich gerne an viele schöne Erlebnisse in meiner Jugendzeit beim DSC. Als wir in meinem ersten Jahr in der C-Jugend den Aufstieg in die Bezirksliga schafften und ich mich als Nummer 1 etablieren konnte. In der Erinnerung ist auch die folgende Saison, als wir als Aufsteiger einen starken 4. Platz belegten und überragende Spiele gegen Budissa Bautzen oder Dynamo Dresden hatten. Dann der Aufstieg in der B-Jugend, bei dem ich leider einen Großteil der Saison wegen eines Kreuzbandrisses verpasste. Auch in der A-Jugend konnte ich einen Aufstieg in die Bezirksliga verbuchen und gleichzeitig den Klassenerhalt mit der ersten Mannschaft, in die ich nach der Verletzung von Jan Becke reingerutscht bin. Besonders gerne erinnere ich mich an das Spiel in Oderwitz oder Königswartha zurück.

Online-Team: Du bist Torwart. Wann standest du zum ersten Mal im Tor und wann hast du gemerkt, das dies “deine” Position ist?

Max Ahnert: Ich stand das erste mal in der E-Jugend im Tor und wir verloren mit der SG Dölzschen zweistellig. Danach hatte ich diese Position eher vermieden, bis zur Rückrunde in der D-Jugend, als ich die Freude und den Spaß am Torwartsein endeckte. Deshalb wollte ich beim DSC auch ins Tor und wurde gleich in meiner ersten Saison die Nummer 1.

Online-Team: Die Vorbereitung auf die Rückrunde ist abgeschlossen. Wie anstregend waren die knapp sechs Wochen Training?

Max Ahnert: Wie es sich für eine Wintervorbereitung gehört war sie hart. Wir haben die sechs Wochen optimal genutzt und haben viele Testspiele bestritten und auch ein super Kurztrainingslager in Altenberg absolviert.

Online-Team: Du hast nur zwei Vorbereitungsspiele bestritten. Warum konnte man dich so selten sehen?

Max Ahnert: Ich hatte leider das Pech, dass ich eineinhalb Wochen mit Grippe im Bett lag und somit den Anschluss etwas verloren hatte.

Online-Team: Zur Winterpause liegt der DSC auf dem vorletzten Tabellenplatz. Woran liegt die unbefriedigende Hinrunde und wie wollt ihr den Klassenerhalt noch schaffen?

Max Ahnert: Mit der Tabellensituation sind wir überhaupt nicht zufrieden, gerade nach der letzten Saison haben wir uns viel vorgenommen. Auch wenn wir einen Umbruch, was das Trainerteam betrifft, durchgeführt haben und anfangs noch nicht alles sofort gegriffen hat, soll das keine Ausrede sein. Wir haben in der Hinrude zu viele einfache Fehler gemacht, die zu Gegentoren geführt haben und das meistens schon in der Anfangsviertelstunde. Aber die Hinrunde ist abgehakt. Wir haben in der Vorbereitung viel getan, um die Rückrunde positiver für uns zu gestalten. Der Kader wurde auch noch einmal verstärkt und wir sind gewappnet für eine schwierige Rückrunde, in der es vor allem am Anfang darum geht, die wichtigen Punkte zu sammeln.

Im Gespräch mit: Max Ahnert

Max Ahnert in Aktion (links Rico Niederlein) Bild: www.dresdner-sc.de

Online-Team: In der Hinrunde stand erst Christopher Schultchen im Tor, ehe du die letzten 5 Partien bestitten hast. Gibt es für die Rückrunde schon eine Tendenz wer die Nummer 1 wird?

Max Ahnert: Das Trainerteam hat sich zu Beginn der Rückrunde für Schulle (Anmerk. d. Redaktion: Christopher Schultchen) entschieden. Christopher ist zur Zeit gut in Form und hat in den Testspielen auch ordentliche Leistungen gezeigt. Ich habe jetzt die Aufgabe, mich reinzuknienen und ihm Konkurrenz zu bieten.

Online-Team: Wie willst du als Nummer 2 den Trainer von dir überzeugen?

Max Ahnert: Ich kann den Trainer nur mit Leistung überzeugen, indem ich konstante und gute Leistungen zeige. Nur dann habe ich die Chance auf mehr Einsätze. Ich trainiere viel dafür und es wird auch in der Rückrunde einen harten Konkurrenzkampf zwischen mir und Schulle geben.

Online-Team: Acht Spiele hast du bisher für die zweite Mannschaft bestritten. Reicht es aus deiner Sicht in dieser Saison für den Aufstieg? Was muss dafür bei der Zweiten besser werden?

Max Ahnert: Die zweite Mannschaft ist für mich die Chance, Spielpraxis zusammeln und ich nehme sie auch so gut es geht wahr. Ich denke schon, dass es möglich ist mit der zweiten Mannschaft aufzusteigen. Wir haben in der Hinrunde oft gezeigt, dass wir gut mithalten können. Mit der Unterstützung von der ersten Mannschaft und A-Jugend ist die Zweite gut aufgestellt, um den so wichtigen Schritt in Richtung Stadtliga A zu machen. Wichtig wird sein, dass die Zweite jedes Spiel in der Rückrunde mit voller Motivation und Konzentration angeht. Dann kann jeder Gegner bezwungen werden und es steht am Ende unterm Strich der Aufstieg.

Online-Team: Warum ist der DSC für dich ein besonderer Verein?

Max Ahnert: Der DSC ist etwas ganz Besonderes, was es so im Dresdner Fußball kaum gibt. Der Sportclub ist ein Verein mit viel Tradition, mit einem unglaublich familiären Zusammenhalt und besonderem Flair im Stadion. Betritt man den Platz, bekommt man sofort Gänsehaut. Ich bin wirklich froh und stolz, ein Teil dieses Vereins zu sein.

Online-Team: Wo siehst du dich und den DSC in 5 Jahren?

Max Ahnert: In fünf Jahren stehe ich vor meinem Staatsexamen und spiele mit dem DSC in der Landesliga.

Online-Team: Was machst du in deiner Freizeit, wenn du nicht für den DSC auf dem Platz stehst?

Max Ahnert: In meiner Freizeit treffe ich mich gerne mit Freunden, spiele Dart und gehe gerne ins Kino.

Online-Team: Vielen Dank für das Interview! Wir wünschen dir und der Mannschaft viel Erfolg für die Rückrunde. Möchtest du abschließend noch etwas los werden?

Max Ahnert: Als erstes bedanke ich mich für die Einladung zum Interview. Ich möchte mich aber auch besonders beim ganzen Umfeld vom DSC bedanken, bei unserem Mannschaftsleiter Ringus, unserer Physio Jenny sowie Stegi als Sportdirektor. Ein besonderer Dank geht an unseren Roy, der mich schon als kleiner C-Jugend-Spieler unterstützt hat.

[DH]

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