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Dresdner Sportclub 1898 e.V. Abteilung Fußball | 28. September 2022

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Hallenturnier: 8. Silvestercup in Riesa

17.01.2005

29.12.2004     Bericht:
Nach dem 4. Platz beim Hallenturnier in Freiberg folgte nur einen Tag später für den DSC der 8. Silvestercup in Riesa. Ein gut besetztes Turnier mit namhaften und traditionsreichen Mannschaften. Unter anderem waren Stahl Riesa, Fortuna Düsseldorf, Stahl Brandenburg und der 1. FC Lokomotive Leipzig am Start. Die Mannschaft des DSC wurde diesmal von Co-Trainer Uwe Helwig betreut, die Mannschaft im Vergleich zum Vortrag nur wenig verändert. Stefan Steglich fehlte verletzt, dafür waren Alexander Anoschkin und Markus Grüninger mit am Start. In Staffel zwei trafen die Schwarz-Roten auf den TSV Stahl Riesa, Fortuna Düsseldorf und Chemie Böhlen. Tasmania Berlin, Stahl Brandenburg, Lok Leipzig und die SG Canitz trafen in Staffel 1 aufeinander.
Im ersten Spiel traf der DSC auf den TSV Stahl Riesa und nach kurzem Abtasten führte nach 2 Minuten Spielzeit Stahl Riesa mit 1:0. Ein Pass von Istvan Tuncsik prallte am Gegenspieler ab und flog ins Tor. Da aus Sicht des TSV aus der eigenen Hälfte erzielt, eigentlich ein irreguläres Tor, dennoch wurde es gegeben. Nach einem Einwurf des TSV Stahl Riesa setzte sich Markus Grüninger durch und traf zum 1:1 Ausgleich. Mit dem Anstoß erzielten die Riesaer erneut die Führung. Nur zwei Minuten später spielt Tuncsik einem Riesaer den Ball vor die Füße, Grüninger kann nicht entscheidend klären und der Ball landet zum 3:1 für Riesa im Tor. Nach einer kleinen Meinungsverschiedenheit verbunden mit einigen Schubsern müssen Christian Müller und ein Riesaer für 2-Minuten das Feld verlassen. Mit einem Konter kann Riesa auf 4:1 erhöhen, Tuncsik hatte einen Schuß nur abprallen lassen können und Kahlig hatte den Ball nicht konsequent aus dem Strafraum geschlagen. Nach einem Ballverlust von Anoschkin ist Tuncsik gegen den TSV ohne Chance – 5:1. Das 6:1 eine Minute vor dem Ende resultierte aus einem Pfostenschuß des TSV, denn Kahlig schlug danach den Ball nicht weg und Riesa erzielte den Endstand.
Nach dieser Niederlage mußte der DSC im zweiten Spiel punkten, um die Chance auf das Halbfinale zu wahren. Gegner die Fortuna aus Düsseldorf, die jedoch nur mit der zweiten Garnitur anwesend waren. In der 4. Minute können die Düsseldorfer nach einem Fehlpass von Tuncsik mit 1:0 in Führung gehen und diese in den nächsten zwei Minuten auf 3:0 erhöhen. Nach dieser Führung sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel, in dem 6 Minuten keine weiteren Tore fielen. Istvan Tuncsik wurde nach der Hälfte der Spielzeit auf dem Boden liegend attackiert und mußte verletzt das Spiel verlassen. Alexander Anoschkin übernahm nun für den Rest des Turniers die Position des Torhüters. Die letzten drei Minuten des Spiels konterten die Düsseldorfer den DSC aus und erhöhten bis zum Ende auf 6:0. Mit dieser Niederlage hatte der DSC die letzte Chance auf das Halbfinale verspielt und konnte durch einen Sieg im letzten Vorrundenspiel nur noch Platz 3 in der Gruppe und damit das 9-Meter-Schießen um Platz 5 erreichen.
Aufgrund der Verletzung von Istvan Tuncsik stand im dritten Vorrundenspiel gegen Chemie Böhlen Alexander Anoschkin im Tor. Schon nach zwei Minuten Spielzeit gelang Manuel Kahlig mit einem Schuß aus der Drehung die 1:0 Führung für den DSC, doch mit dem Anstoß konnte Böhlen ausgleichen. Nach einem abgewehrten Schuß von René Fritzsche kann erneut Kahlig im Nachschuß zum 2:1 verwandeln. Kurz vor dem Ende können Müller, nachdem er sich den Ball erkämpft hat und Christoph Baum nach Pass von Fritzsche auf 4:1 für die Schwarz-Roten erhöhen. Mit diesem Sieg belegte der DSC den dritten Rang in der Staffel 2 und traf damit im 9-Meter-Schießen um Platz 5 auf den FC Stahl Brandenburg.
Auch im 9-Meter-Schießen weiterhin Anoschkin im Tor, als Schützen standen Fritzsche, Grell, Kahlig und Baum bereit. Stahl Brandenburg begann mit dem Schießen und traf den ersten 9-Meter, René Fritzsche ebenfalls sicher konnte ausgleichen. Brandenburg legte erneut vor, der Schuß von Niels Grell wurde gehalten. Den nächsten Schuß von Brandenburg konnte Anoschkin parieren, doch auch Manuel Kahlig’s Schuß wurde gehalten. Danach Stahl wieder sicher, doch auch Christoph Baum traf zum 2:3 aus Sicht des DSC. Wenn Brandenburg nun traf war das 9-Meter-Schießen zu Ende und diesen Erfolg ließ sich Stahl nicht nehmen und traf zum 4:2.
In den beiden Halbfinals setzten sich Tasmania Berlin und Stahl Riesa in der Verlängerung durch. Das Spiel um Platz 3 gewann Fortuna Düsseldorf im 9-Meter-Schießen gegen die SG Canitz. Tasmania Berlin setzte sich im Finale gegen Stahl Riesa mit 3:2 durch und konnte die Siegprämie von 1111,- Euro einstecken.
Rund 1000 Zuschauer waren bei dem gutklassigen Turnier in Riesa dabei, darunter 15 DSC-Fans. Die meisten Fans stellte Lok Leipzig, mit rund 300 Anhängern. Auch Stahl Brandenburg und Stahl Riesa stellten eine große Anzahl an Fans. Nur Tasmania Berlin war völlig ohne Anhänger anwesend.

Vorrunde:
 I  FC Stahl Brandenburg  –  SV Tasmania Berlin  0:4
 I  1. FC Lok Leipzig  –  SG Canitz  0:3
 II  Fortuna Düsseldorf  –  Chemie Böhlen  2:1
 II  TSV Stahl Riesa  –  Dresdner SC  6:1
 I  FC Stahl Brandenburg  –  SG Canitz  1:2
 I  1. FC Lok Leipzig  –  SV Tasmania Berlin  0:5
 II  Fortuna Düsseldorf  –  Dresdner SC  6:0
 II  TSV Stahl Riesa  –  Chemie Böhlen  4:2
 I  SV Tasmania Berlin  –  SG Canitz  6:2
 I  1. FC Lok Leipzig  –  FC Stahl Brandenburg  3:3
 II  Dresdner SC  –  Chemie Böhlen  4:1
 I  Fortuna Düsseldorf  –  TSV Stahl Riesa  1:2


Staffel I:
 Pl.  Verein  Sp.  S  U  N  Tore  Pkt.
 1.  SV Tasmania Berlin  3  3  0  0  15:  2  9
 2.  SG Canitz  3  2  0  1    7:  7  6
 3.  Stahl Brandenburg  3  0  1  2    4:  9  1
 4.  1. FC Lok Leipzig  3  0  1  2    3:11  1


Staffel II:
 Pl.  Verein  Sp.  S  U  N  Tore  Punkte
 1.  TSV Stahl Riesa  3  3  0  0  12:  4  9
 2.  Fortuna Düsseldorf  3  2  0  1    9:  3  6
 3.  Dresdner SC  3  1  0  2    5:13  3
 4.  Chemie Böhlen  3  0  0  3    4:10  0


Halbfinale:
 SV Tasmania Berlin  –  Fortuna Düsseldorf  5:2
 SG Canitz  –  TSV Stahl Riesa  2:1 n.V. (1:1)


9-Meter-Schießen um Platz 7:
 1. FC Lok Leipzig  –  Chemie Böhlen  2:4


9-Meter-Schießen um Platz 5:
 Stahl Brandenburg  –  Dresdner SC  4:2


Spiel um Platz 3:
 Fortuna Düsseldorf  –  SG Canitz  8:6 n.E. (3:3)


Finale:
 Tasmania Berlin  –  TSV Stahl Riesa  3:2

Bester Torschütze: Mohra (Tasmania Berlin) – 6 Treffer
Bester Torhüter: Förster (TSV Stahl Riesa)
Bester Spieler: Rühle (SG Canitz)
Zuschauer: 1000

Torschützen Dresdner SC: Manuel Kahlig (2), Christoph Baum (1), Markus Grüninger (1), Christian Müller (1)
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