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Dresdner Sportclub 1898 e.V. Abteilung Fußball | 1. Oktober 2022

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ESV Dresden - Dresdner SC 1:2

18.03.2012

18.03.2012     Spielbericht:

Zum Rückrunden-Auswärtsauftakt reiste der DSC zwar mit voller Kapelle, Boris Lucic musste dennoch auf die verletzten Victor Janakiew (Blockierung im Rücken), Olaf Sieradzki und den angeschlagenen Rico Niederlein verzichten. Für Janakiew rückte Stefan Horn ins DSCV-Tor, für Niederlein spielte Stefan Haase in der Innenverteidigung.

In den ersten Minuten tasten sich dann beide Mannschaften auf dem kleinen und rutschigen Hockey-Geläuf des ESV Dresden ab, ohne dass es zu größeren Möglichkeiten kommt. Nach zehn Minuten ist es Christian Heinrich, der für den DSC die erste sogenannte Chance verbucht. So langsam schien der Sportclub in Fahrt zu kommen, doch es folgt ein Bruch im Spiel und der ESV ist plötzlich die spielbestimmende Mannschaft. August Funke taucht nach 22 Minuten dann frei vor Horn auf, schiebt den Ball aus etwa 14 Metern aber zum Glück nur an den linken Pfosten. Der DSC wirkt in dieser Phase zu zögerlich und zerfahren, so dass die Eisenbahner weiter gen Auswärtstor spielen. Nach einem Drehschuss von Heinrich nach Kuon-Vorlage ist der ESV ganz nah am Führungstor. Ohne große Mühe spielt der Gastgeber Funke frei, der vorm Tor querlegt. Der einschussbereite Marek Kvasnicak wird im letzten Moment gestört, so dass es gerade noch torlos bleibt. Doch keine drei Minuten später fällt das Tor, das sich angebahnt hatte. Funke tritt aus 30 Metern zum Freistoß an und bringt diesen als Aufsetzer direkt gen Torwarteck, wo der sonst gut agierende Horn unglücklich aussieht. Und auch danach bleiben die Eisenbahner am Drücker. Für den Sportclub ergibt sich nur noch eine Szene, als Nico Opitz eine lange Flanke auf Nico Kuon bringt, der volley abzieht und den Ball gefährlich aufs Tor bringt. Doch der ESV-Keeper ist zur Stelle und pariert gerade noch einmal.

Zur Pause möchte Trainer Boris Luci9c mit zwei Wechseln für neuen Schwung sorgen. Frank Rittner ersetzt Philipp Opitz und Julius Wetzel kommt in seinem zweiten Männer-Spiel für Sascha Hofmann. Kurz nach Wiederanpfiff sieht es dann zunächst etwas besser aus. Ein langer Ball gelangt zu Heinrich, der diesen fast über den gegnerischen Torwart lupfen kann, aber im letzten Moment zu sehr bedrängt wird, um kontrolliert abzuschließen. Nach zwei weiteren DSC-Angriffen setzt sich Stefan Haase mit einer guten Einzelaktion durch und verzieht aus etwa 17 Metern nur knapp. Doch auch der Gastgeber steckt nicht auf und verlässt sich nicht nur auf die Defensive. Der ESV bleibt gefährlich und ist stets bedacht, sich ergebende Räume konsequent zu nutzen. Doch zunächst ergeben sich weitere Chancen auf der anderen Seite. Heinrich bringt von rechts eine gefühlvolle Flanke in den Strafraum, wo Csobot am kurzen Pfosten den Ball knapp am langen Gebälk vorbei köpft. Hier hatten einige der Zuschauer den Torschrei schon auf den Lippen. In der Folge ist es Heinrich, der selbst gleich zweimal zum Abschluss kommt, aber erst einen Abwehrspieler im Gesicht trifft und dann en Ball übers Tor bugsiert. Doch eine gute Viertelstunde vor dem Ende fällt dann doch das ersehnte Ausgleichstor. André Csobot kommt im Strafraum an den Ball und schießt diesen aufs ESV-Tor, während ein Abwehrspieler „drüberhält“. Den fälligen Elfmeter verwandelt Heinrich sicher. Zehn Minuten später ist es dann Heinrich, der im Strafraum von den Beinen geholt wird. Und erneut verwandelt er sicher und besorgt so den DSC-Sieg. Eine Minuten vor Ultimo stellt Schiedsrichter Rico Schulze dann noch den ESV’er Stephan Passek vom Feld. Nach Meckern sieht Passek die Ampelkarte und muss gehen. Mit dem Schlussgong kann sich der eingewechselte Mike Barthel fast noch gegen zwei Abwehrspieler durchsetzen und das dritte Sportclub-Tor erzielen, sein Schuss geht aber knapp übers Tor. Am Ende bleibt es bei einem harten Arbeitssieg, der aber genauso drei Punkte bringt wie schön herausgespielte. Mit diesem Sieg verbleibt der Sportclub zwar auf Rang 2, schließt von den Punkten aber auf Zschachwitz auf und hat noch ein Spiel mehr zu bestreiten.


Statistik:

ESV Dresden: Huß – Bolender – Schingnitz, Kvasnicak – Zilger (72. Vetter), Rickert, Passek, Funke, Klemm – Kula, Sarodnick
Dresdner SC: Horn – N. Opitz, Zillich, Haase, Forgber – Hofmann (46. Wetzel), Preißiger, P. Opitz (46. Rittner) – Kuon (72. Barthel), Heinrich – Csobot
Tore: 1:0 Funke (31. Min), 1:1 Heinrich [FE] (74. Min), 1:2 Heinrich [FE] (86. Min)
Besondere Vorkommnisse: 89. Min gelb-rote Karte Passek [ESV] (wg. Meckern)
Zuschauer: 64

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